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PATROZINIUMS-FESTGOTTESDIENST ZUM ABSCHLUSS

Einsturzgefährdetes Gewölbe: Sanierung der Bennoberger Filialkirche nach fünf Jahren beendet

Beim Festgottesdienst vor der Bennoberger Filialkirche sprach Pfarrer Hans Speckbacher über die Bedeutung von Türmen und Glocken.
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Beim Festgottesdienst vor der Bennoberger Filialkirche sprach Pfarrer Hans Speckbacher über die Bedeutung von Türmen und Glocken.
  • VonGundi Gillitz
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Fünf Jahre lang gab es an der Filialkirche Bennoberg immer etwas zu tun. Unumgänglich war die Sanierung, die 2016 ihren Anfang nahm. Dass die Renovierung jetzt abgeschlossen ist, war Grund genug für einen Patroziniums-Festgottesdienst.

Engelsberg – Die Filialkirche Bennoberg – gewidmet der heiligen Maria Magdalena – ist von 2016 bis 2021 innen wie auch außen renoviert worden. Mit Freude und Dankbarkeit könne man auf die wunderschön renovierte kleine Kirche blicken, sagte Pfarrer Hans Speckbacher.

Die Früchte der Arbeit ernten

„Es ist Erntezeit – auch wir können ernten und zwar die Früchte unserer Arbeit hier“, sagte der Geistliche bei seiner Ansprache. Mit einem Patroziniums-Festgottesdienst bei Sommerwetter im Freien konnte die Pfarrei Engelsberg die Innenrenovierung und die Turmrenovierung mit Turmbekrönung feiern. Erst Ende Juni kam das renovierte Kreuz in 30 Metern Höhe wieder an seinen Platz. Nach der Sanierung des Innenraums wurde die Kirche vergangenen Sommer wieder eröffnet.

Beim Patroziniums-Gottesdienst vergangene Woche freuten sich nun alle über den schönen Anlass, zu dem sehr viele Besucher gekommen waren. Auch die Engelsberger Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen und die Andreasbläser waren mit ihren Instrumenten dabei und sorgten für Feststimmung.

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Pfarrer Speckbacher ging in seiner Predigt auf die geschichtliche Entwicklung von Kirchen ein. „Wozu braucht man Kirchtürme?“ Eigentlich für die Glocken, die den Gottesdienst ankündigen, zum Gebet rufen, die vielleicht auch warnen können. Früher gab es Türmer, so Speckbacher, die die Leute durch das Glockengeläut vor Katastrophen warnten, dies sei wieder aktuell im Gespräch. Aber auch als Wehrtürme wurden Kirchtürme benutzt, zum Schutz oder als Aussichtstürme.

Innen und außen wurde in den vergangenen fünf Jahren die Bennoberger Filialkirche saniert.

Später wurden Uhren angebracht, damit die Leute die Uhrzeit ablesen konnten. Aber auch zur Repräsentation wurden Kirchtürme gebaut und in der modernen Zeit werden sogar Mobilfunkanlagen darauf angebracht.

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„Hier in Bennoberg haben wir nun einen herrlichen Turm mit phantastischer Zwiebelhaube“, sagte Speckbacher. Man solle dankbar sein und bleiben für dieses schöne Gotteshaus. 940.000 Euro habe die Renovierung innen und außen gekostet.

Gewölbe war einsturzgefährdet

Am Dach ging es nass rein, Risse drohten die Kirche zu zerreißen. Die Erneuerung des Dachstuhles war dringend notwendig, da das Gewölbe einzustürzen drohte. Ein Großteil der Kosten wurde von der Erzdiözese München-Freising übernommen. Die Pfarrei stemmte jedoch inklusive der Eigenleistungen etwa 100.000 Euro. 1974, unter Pfarrer Gschossmann habe die Renovierung 100.000 D-Mark gekostet.

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Neben der Kirche wurde auch noch das Kreuz für die Sakristei gesegnet. Abschließend bedankte sich Pfarrer Hans Speckbacher bei allen, die sich für die Erhaltung solcher Gotteshäuser einsetzen und engagieren und bei allen, die zur Sanierung der Bennoberger Filialkirche ihren Beitrag dazu geleistet haben oder dafür gespendet haben. Anschließend bestand noch die Möglichkeit des geselligen Beisammenseins im Freien auf dem großen Platz vor der Kirche.

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