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Einhausung liegt im Zeitplan

OVB
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Die Einhausung der Autobahn A 94 bei Ampfing ist ein markantes Bauwerk.

Ampfing - Die Arbeiten für die 680 Meter lange Einhausung der A 94 bei Ampfing liegen voll im Zeitplan. Ende 2012 soll, wie geplant, der gesamte Abschnitt von Ampfing nach Heldenstein für den Verkehr freigegeben werden.

Eines der markantesten Bauwerke der Autobahn A 94 entsteht mit der Einhausung in Ampfing. Aufgrund der verhältnismäßig ortsnahen Führung der Autobahn werden umfangreiche Lärmschutzanlagen errichtet. Im Bereich Wimpasing, am südwestlichen Rand von Ampfing, verläuft die A 94 aus Gründen des Immissionsschutzes und der Ortsentwicklung in einer 680 Meter langen Einhausung.

Rund 22 Millionen Euro sind nötig, um diese Einhausung zu bauen. 14 Millionen Euro fallen auf die reinen Baukosten und acht Millionen Euro auf die Betriebstechnik. Für die 680 Meter lange Einhausung wurden 200.000 Kubikmeter Erde bewegt, 31.000 Kubikmeter Stahlbeton und 4600 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. Die überdeckte Fläche beträgt 14.500 Quadratmeter.

Christian Unzner, Leiter Autobahndienststelle in Regensburg, und Michael Köstlinger, Sachgebietsleiter der A 94 in Regensburg, berichteten Landrat Georg Huber und den Bürgermeistern der Gemeinden Ampfing, Heldenstein, Aschau und der Stadt Waldkraiburg über den bisherigen Baufortgang.

Das Bauwerk wird als zweizeiliger Stahlbetonrahmen in offener Bauweise hergestellt. Nach der Umlegung des Verkehrs auf eigens dafür gebauten Provisorien südlich der bestehenden Trasse der B 12 erfolgte der Erdaushub. Im Bereich der unmittelbar benachbarten Wohnbebauung wurde ein Spundwandverbau hergestellt. Auf einer Sauberkeitsschicht werden die Fundamente unter den Seitenwänden und der Mittelwand betoniert, bevor der gesamte Einhausungsrahmen mit Hilfe eines Tunnelschalwagens monolithisch geschlossen wird.

Der Einsatz von zwei Tunnelschalwägen gewährleistet, dass wöchentlich zwei Takte mit einer Länge von acht Metern betoniert werden können.

Nach Fertigstellung des Rohbaus wird die Einhausung mit Erdmaterial hinterfüllt. Das derzeitig zu sehende vierstöckige Betriebsgebäude wird bis auf ein Stockwerk ebenfalls unter der Erde verschwinden. Ungefähr in der Mitte des Bauwerks wird künftig eine Gemeindeverbindungsstraße über den Deckel der Einhausung geführt. Nach der Überschüttung von durchschnittlich einem Meter wird die Oberfläche teilweise beflanzt.

Landrat Georg Huber und die Bürgermeister stellten die gute Zusammenarbeit zwischen der Autobahndirektion und den betroffenen Gemeinden heraus. "Ich freue mich, dass dieser Abschnitt im Zeitplan liegt und wir im nächsten Jahr diesen Abschnitt für den Verkehr freigeben können", sagte der Landrat.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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