Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Neuer Ansporn für den Erdinger

Eine große Herausforderung - Der Neue in der Leitung am Beruflichen Schulzentrum Mühldorf

Raphael Bablick vor seiner neuen Wirkungsstätte, dem Beruflichen Schulzentrum an der Innstraße in Mühldorf, in dem er als stellvertretender Schulleiter tätig ist.
+
Raphael Bablick vor seiner neuen Wirkungsstätte, dem Beruflichen Schulzentrum an der Innstraße in Mühldorf, in dem er als stellvertretender Schulleiter tätig ist.
  • Frank Bartschies
    VonFrank Bartschies
    schließen

Raphael Bablick übernimmt am Beruflichen Schulzentrum Mühldorf die stellvertretende Schulleitung. Er erzählt, wie er in die Innstadt gekommen ist und was er außer Schule sonst so macht.

Mühldorf – „Ich fühl mich pudelwohl hier“, sagt Raphael Bablick und meint damit seinen neuen Arbeitsplatz.

Der 43-jährige Erdinger bildet seit 30. Juni zusammen mit einer Kollegin die stellvertretende Schulleitung des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) an der Innstraße. Und Mühldorf ist ihm nicht ganz unbekannt. Bablick war bisher unter anderem Prüfer für das Zweite Staatsexamen im Rahmen der Lehrerausbildung und in dieser Funktion öfter schon in der Innstadt.

An seinen bisherigen Wirkungsstätten, der Berufsschule sowie der FOS/BOS in Erding, fungierte Bablick als Fachbereichsleiter für Gastronomie. Von der Regierung von Oberbayern hatte er den Regierungsauftrag, Fortbildungen für die Lehrerausbildung zu leiten und zu halten. Der Wunsch nach einem neuen beruflichen Ansporn nach 15 Jahren in Erding hat ihn jetzt nach Mühldorf geführt, wie Bablick erzählt.

Sportlich fit und politisch aktiv

Er spricht von einer „tollen Atmosphäre“, in der er hier empfangen worden sei. Trotzdem behält er seinen Wohnsitz – vorerst zumindest – aus Rücksicht auf seine Familie in Erding: Vier Töchter, die dort zur Schule und in den Kindergarten gehen, möchte er nicht aus ihrem vertrauten Umfeld reißen. „Beruf und Familie müssen harmonieren“, sagt Bablick und nimmt daher lieber die täglichen Fahrten zwischen Erding und Mühldorf in Kauf, die mittlerweile dank Autobahn gut zu bewältigen seien.

Raphael Bablick ist gebürtiger Münchner und hat seine Schul- und Studienzeit in der Landeshauptstadt verbracht. Das Referendariat führte ihn anschließend nach Hof und Viechtach und hier, im Bayerischen Wald, habe er auch seine Vorliebe für das ländliche Leben entdeckt. Als nun die Stelle des stellvertretenden Schulleiters in Mühldorf ausgeschrieben war, hat Raphael Bablick die Chance genutzt und sich beworben.

Unterrichtet Politik und Gesellschaft

Frei geworden war die Stelle, weil sein Amtsvorgänger am BSZ aus gesundheitlichen Gründen aus dem Schulleben ausgeschieden sei, so Bablick. In Mühldorf erwarte ihn nun eine völlig neue, aber reizvolle Aufgabe mit der organisatorischen Zuständigkeit für die vier Berufsfachschulen für Pflege, Kinderpflege, Sozialpflege sowie Ernährung und Vorsorge – früher Hauswirtschaft – mit etwa 400 Schülern. Er selbst unterrichtet Politik und Gesellschaft, später möglicherweise auch Ernährung und Vorsorge. Was hat ihn an der Stelle in Mühldorf besonders gereizt? „Es ist die Abwechslung und die Vielfältigkeit der neuen Tätigkeit“, so Bablick.

Weitere Meldungen aus dem Landkreis Mühldorf

Mit Laufen hält sich der frühere Fußballer und Basketballer fit für seine beruflichen Anforderungen. „Die Laufsachen sind im Auto immer dabei“, sagt er. Sein ehrenamtliches Engagement, zu dem auch seine Prüfertätigkeit für die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern zählt, verbindet ihn vor allem mit der Politik. In seiner Heimatstadt arbeite er in der Vorstandschaft einer politischen Partei mit, habe sich bei Wahlen für den Stadtrat und 2013 als Direktkandidat für den Bundestag beworben. Die Frage, welcher Partei er angehöre, umschifft Bablick mit Rücksicht auf seine berufliche Tätigkeit, elegant: „einer bürgerlich-demokratischen Partei.“

Mehr zum Thema

Kommentare