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Ein Zettel – zwei Stimmen

Rauf und runter: die Zweitstimmen-Resultate der sechs im Bundestag vertretenen Parteien seit 2002. OVB
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Rauf und runter: die Zweitstimmen-Resultate der sechs im Bundestag vertretenen Parteien seit 2002. OVB
  • Ludwig Simeth
    VonLudwig Simeth
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– Wer regiert in Berlin mit wem? Und wer vertritt dort die Region?

Darüber entscheiden bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, rund 170 000 Wahlberechtigte im Wahlkreis Mühldorf-Altötting.

Zehn Kandidaten wollen direkt nach Berlin. Was jeder Wähler wissen sollte: Für die mit Spannung erwartete Sitzverteilung im Bundestag ist die Zweitstimme entscheidend. Mit der Erststimme wählt er einen der zehn Direktbewerber direkt ins Parlament.

Für die Erststimme gilt also das Motto „The winner takes it all“: Der Sieger mit den meisten Erststimmen im Wahlkreis Altötting-Mühldorf hat seinen Platz im Parlament sicher. Anders als bei der Kommunalwahl muss er keine 50-Prozent-Hürde nehmen. Die relative Mehrheit reicht. Die restlichen neun Kandidaten gehen leer aus und können den Einzug nur noch schaffen, wenn sie auf den Landeslisten ihrer Parteien auf aussichtsreichen vorderen Plätzen stehen.

So ist die Bundestagswahl deutlich unkomplizierter als etwa die jüngste Kommunalwahl im Frühjahr 2020. Es gilt: Ein Wahlzettel, zwei Stimmen. Ein Kreuzerl für den Erststimmen-Bewerber, ein Zweit stimmen-Kreuzerl für eine Partei, das über die Machtverhältnisse im neuen Parlament entscheidet. So einfach ist das.

Folgende zehn Erststimmen-Kandidaten – drei Frauen und sieben Männer – treten am 26. September an: Stephan Mayer (CSU), Annette Heidrich (SPD), Dr. Klaus Lang (AfD), Sandra Bubendorfer-Licht (FDP), Christoph Arz (Grüne), Sebastian Misselhorn (Die Linke), Dr. Ilse Ertl (Freie Wähler), Bernhard Suttner (ÖDP), Simon Wahl (Bayernpartei), Edgar Siemund (Die Basis).

Als Favorit geht wieder Seriensieger Stephan Mayer ins Rennen, aktuell neben Sandra Bubendorfer-Licht (FDP) einziger Mühldorfer Abgeordneter in Berlin. Der 47-jährige Neuöttinger sitzt seit 2002 im Bundestag und hat sich fünfmal mit großem Vorsprung auf die Konkurrenz das ErststimmenMandat gesichert.

Möglich ist der Einzug in den Bundestag für die Direktkandidaten auch über die Landesliste. Den aussichtsreichsten Platz belegt Bubendorfer-Licht mit Rang 9 auf der FDP-Liste.

Die Beteiligung im Wahlkreis Mühldorf lag 2017 bei 75,4 Prozent.

Der Mühldorfer Anzeiger hat die Erststimmen-Bewerber mit aktuellen Themen konfrontiert. Unser Kandidaten-Check beginnt heute mit den Steckbriefen und Kernaussagen der Bewerber auf den ersten zwei Wahl Sonderseiten.

Seiten 20 und 21

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