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Ein dreifaches Impfau

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Vor einem Jahr entscheidungsstark, die Mühldorfer Narren trifft es ins Mark.

Kurz vor dem Konfetti-Kanonen-Knall:

Bürgermeisterin Zollner verkündet den Faschingszug-Ausfall.

Es droht ein schauerlicher Sturm,

der hätt’ verwüstet den närrischen Wurm.

Und als man glaubte, das Unwetter hätten alle überlebt,

da hat`s die Marianne aus dem Amt gefegt.

Auch ihr Nachfolger hat mit Fasching kein Glück,

das Stadtplatztreiben kommt nicht mehr zurück.

In diesem Jahr fällt die Gaudi aus,

wegen Corona darf niemand zum Feiern raus.

Ohne Prinzenpaar wird uns ganz bang,

und es stellt sich die Frage von Verfassungsrang:

Wer ist es, der aktuell die Stadt regiert?

(Die Kompetenz von Herrn Hetzl wird hier nicht negiert)

Doch, und dies sei frei gesagt,

witzige Herrschaft uns eher behagt.

Das letztjährige Prinzenpaar hat nicht abgedankt!

Sein Faschingsthron steht fest, kein bisschen er wankt.

Die Regentschaft war bewundernswert,

die süße Astrid, der zarte Waldi – oder war es um gekehrt?

Und uns würde es trefflich passen,

würde das Prinzenpaar eine Verordnung erlassen:

In Mühldorf wird geschüttet der Impfstoff ins Bier, dann rufen alle: „Als erstes bei mir!“

Es wird wieder geöffnet jedes Lokal,

unterschiedliche Bier-, nein Impfsorten stünden zur Wahl.

Die Inntalia wandelt den Schlachtruf „Innau“,

in ein dreifach gegurgeltes „Impfau“

Über Corona würde nicht länger geschimpft.

Und am Ende der Woche wären alle geimpft.

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