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SPD Kraiburg feiert Ehrungen

Ehepaar Werner für herrausragende Einsätze mit Anstecknadeln ausgezeichnet

Vierzigjähriges Engagement: In Anwesenheit von Unterbezirksvorsitzenden Patrick Mayer (von links) bekamen Freddy und Uschi Werner ihr Nadeln von Ortsvorsitzenden Adrian Hilge überreicht.
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Vierzigjähriges Engagement: In Anwesenheit von Unterbezirksvorsitzenden Patrick Mayer (von links) bekamen Freddy und Uschi Werner ihr Nadeln von Ortsvorsitzenden Adrian Hilge überreicht.

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung SPD Kraiburg wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt.

Kraiburg – Im Beisein von Unterbezirksvorsitzenden Patrick Mayer konnte Ortsvereinsvorsitzender Adrian Hilge, dem Ehepaar Uschi und Freddy Werner für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft die silberne Anstecknadel der SPD überreichen. Die Beiden haben den Ortsverein immer unterstützt und waren regelmäßig bei den Kommunalwahlen auf der Liste vertreten. Freddy Werner erfüllte viele Jahre die Funktion des Pressebeauftragten, außerdem war er von 1991 bis 2002 stellvertretender Ortsvorsitzender.

Der Vorsitzende freute sich, Uschi Werner zusätzlich die Ehrenamtsnadel der SPD übergeben zu dürfen. Diese besondere Auszeichnung kann an Mitglieder, die sich ehrenamtlich in besonderer Weise für soziale, humanitäre oder karitative Zwecke engagieren, überreicht werden und so für ihr Engagement außerhalb der originären Parteiarbeit gewürdigt werden.

Uschi Werner war im Jahre 1978 ein Gründungsmitglied des Kreisverbandes der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft im Landkreis Altötting/Mühldorf und blieb dort bis zur Auflösung aktiv. Auch bei der Gründung des Waldorfkindergartens in Mühldorf hat sie mitgewirkt. Aktiv war Uschi Werner auch als stellvertretende Personalratsvorsitzende im Schulamtsbezirk Mühldorf, dort war ihr Zuständigkeitsbereich die angestellten Lehrer und Lehrerinnen. Beeindruckend ist ihre Tätigkeit im Verein Sariry Deutschland, bei deren Gründung sie 2003 tatkräftig unterstützt hat und seit 2014 den Posten der Vorsitzenden innehat.

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Der Verein sammelt Spenden und unterstützt damit Kinder und Familien in Tilata/Bolivien. In der sozial geplagten Gemeinde gilt Sariry inzwischen als Leuchtturmprojekt. Durch ihre Hilfe wurden bereits ein Schulhaus, ein Sportplatz und mehrere Werkstätten errichtet. Dazu werden für die Eltern Alphabetisierungskurse, berufsfördernde Maßnahmen sowie psychosoziale Beratungen angeboten. Das Hauptaugenmerk der Arbeit richtet sich jedoch auf die Kinder. Diese werden in ihrer schulischen Laufbahn begleitet, finden in dem Projekt einen Ort unbeschwerter Freizeitgestaltung und erhalten täglich eine ausgewogene Mahlzeit.

Gerührt nahm Uschi Werner die Ehrenamtsnadel entgegen und berichtete ausführlich über den aktuellen Stand des Projektes. Sie erklärte, dass während der Coronakrise nur wenige Veranstaltungen stattfinden konnten und somit das Spendensammeln nicht einfach gewesen sei. Außerdem seien bei einem Einbruch in das Schulgebäude alle neuen Tabletts entwendet worden, diese seien allerdings für das Homeschooling dringend notwendig. re/EW

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