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Der Eigentümer will loslegen

Durchs Nadelöhr nach Haus - Bringt Baugebiet auf dem Schörghubergelände in Mühldorf Verkehrschaos?

Da, wo es heute schon eng wird, könnte künftig noch viel mehr Verkehr fließen. Deshalb fordern Stadträte eine Verbreiterung der Straße.
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Da, wo es heute schon eng wird, könnte künftig noch viel mehr Verkehr fließen. Deshalb fordern Stadträte eine Verbreiterung der Straße.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Auf dem ehemaligen Schörghuber Gelände in Mühldorf sollen Reihen- und Doppelhäuser entstehen. Das große Problem wird die Fahrt nach Hause, Stadträte befürchten ein Verkehrschaos an der Engstelle.

Mühldorf – Türen werden an der Ahamer Straße schon seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr produziert. Seitdem stehen die Gebäude mehr oder weniger ungenutzt auf dem ehemaligen Fabrikgelände, über eine Wohnbebauung wird seit 25 Jahren gesprochen. Jetzt könnte es ernst werden, mit massiven Auswirkungen auf den Verkehr in dem Gebiet.

Deutlich weniger und trotzdem zu viel

hat der Stadtrat dem Grundstücksbesitzer eine Bebauung mit Reihenhäusern erlaubt, der Eigentümer machte von seinem Baurecht aber nie Gebrauch. Jetzt gibt es einen neuen Plan, der deutlich weniger Häuser vorsieht.

Von einer ursprünglich geplanten Mischbebauung zu der auch Mehrfamilienhäuser gehören sollten, hätten sich die Pläne zu einer deutlich geringeren Bebauung entwickelt, sagte Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner vor dem Bauausschuss.

16 Doppelhäuser und 20 Reihenhäuser geplant

Sie sprach von 16 Doppelhäusern und 20 Reihenhäusern, die vorgesehen seien. Dazu kämen zwei Zufahrten östlich der Kreuzung mit der Ahamer Straße.

Weichselgartner betonte, dass die Stadt mit der Reduzierung gut leben könnte. Sie machte aber auch klar: „Rechtlich haben wir keine Möglichkeit, das alte Baurecht mit sehr viel mehr Häusern gilt.“

Eine weitere Reduzierung der Zahl von Häusern und Wohnung ist damit ausgeschlossen: „Wir können nicht weniger Baurecht geben, als seit 1998 da ist.“ Sie betonte: „Es ist deutlich besser, als das Baurecht, das da ist.“

Weniger ist in diesem Fall mehr

Diese Ansicht teilten die Bauausschussmitglieder zwar. Sie fürchten trotzdem die Konsequenzen der Genehmigung. Karin Zieglgänsbergber (UM) sagte: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das mit dem Verkehr funktioniert.“

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Die Regelung der Zufahrt sei einem wachsende Verkehrsaufkommen in diesem Bereich nicht gewachsen. Sie forderte, eine Lösung für das zu erwartende Verkehrsproblem zu suchen.

Angst vor dem Verkehrskollaps

Auch Gottfried Kirmeier (SPD), Rudi Salfer (CSU) und Stephan Schinko (Grüne) wiesen auf das Problem hin. Schinko sagte, durch das Wohngebiet an der Eichkapelle werde sich die dortige Engstelle an der Kreuzung mit der Ahamer Straße als problematisch erweisen.

Vorgaben für Energiegewinnung

Laut Bürgermeister Michael Hetzl (UM) gibt es keine Chance, die bestehende Straße zu vergrößern. Es gebe dort keine Grundstücke gebe, die die Stadt kaufen könne und mehr Platz für Autos zu schaffen. Dort stehe unter anderem ein noch relativ neu gebautes Haus, die Bebauung reiche bis an die Straße. Er sagte zu, Gespräche mit Anwohnern und Investor zu suchen, machte aber wenig Hoffnung auf eine Lösung.

Gebiet mit Fotovoltaik und Blockheizkraftwerk autark versorgen

Stephan Schinko regte außerdem an, für eine möglichst autarke Energieversorgung in dem Bereich zu sorgen, zum Beispiel durch ein Blockheizkraftwerk.

Er wünschte, dass die Stadt den Bau von Solar- und Fotovoltaikanlagen auf den Hausdächern vorschreiben solle. Trotz der Bedenken zur Verkehrserschließung sprach sich der Bauaussch einstimmig für die neue Planung aus.

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