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Vorreiter gegen Wasserverlust und für Umweltschutz

Ampfing setzt ab sofort auf digitale Funk-Wasserzähler: Das sind die Vorteile

Ampfings Wassermeister Berghammer  (links) und Wasserwart Hölzlhammer bauen den ersten neuen Ultraschall-Wasserzähler ein.
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Ampfings Wassermeister Berghammer (links) und Wasserwart Hölzlhammer bauen den ersten neuen Ultraschall-Wasserzähler ein.
  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Alle Haushalte in Ampfing bekommen ab sofort digitale Wasserzähler; alle Geräte werden ausgetauscht. Davon profitieren die Verbraucher, die Gemeinde sowie die Umwelt.

Ampfing – Die Gemeinde Ampfing rüstet ab sofort auf digitale Wasserzähler um. Bis Ende 2023 sollen alle Gebäude auf die neuen Ultraschallzähler „flowIQ2200“ umgerüstet werden. Der Austausch erfolgt durch die Gemeinde und „verursacht für die Bürger keinerlei Kosten“, versichert Bauamtsleiter Alois Wilhelm. Auch die Grundgebühr bleibt unverändert. „Mit den neuen Zählern sind wir up to date.“

Ablesung per Funk - Datenschutz ist gesichert

Die Umstellung bietet, so Wilhelm, zahlreiche Vorteile: Die Zähler werden künftig von der Straße aus per Funk ausgelesen; eine eigene Ablesung, Sonderbesuche oder Nachholtermine sind nicht mehr notwendig. Damit entfällt auch eine eventuelle Schätzung des Verbrauchs; der Verbrauch wird zudem genauer erfasst und die Abrechnung automatisiert. „Da hilft uns enorm“, so Wilhelm. „Der Datenschutz ist gesichert und die Strahlungen sind minimal, weniger als bei jedem Handy oder WLAN.“

Und noch einen gewaltigen Vorteil bieten die neuen Ultraschallzähler: Sie erkennen auch Leckagen und Rohrbrüche – nicht nur im Gebäude, sondern auch in den Zuleitungen zum Haus. Bei der Leckortung nach außen sei Ampfing Vorreiter, so Wilhelm: „Soweit ich weiß, sind wir im Landkreis die ersten, die diese Technik einsetzen.“ Damit können Schäden noch schneller erkannt und unnötiger Wasserverlust wie auch eventuelle Verschmutzungen des Trinkwassers verhindert werden.

Kosten: Rund 100 Euro pro Stück

Die neuen Wasserzähler haben dank der eingebauten Batterie eine Laufzeit von zwölf Jahren. Sie kosten gut 100 Euro pro Stück, rund 2.000 müssen im Laufe des kommenden Jahres ausgetauscht werden; der Großteil wohl ab dem Sommer. „Unser Wunsch ist es, bis Ende 2023 fertig zu sein“, so Wilhelm.

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