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"Digitale Schule" im Landkreis Mühldorf: Gleiche Standards für alle

Am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf sind die ersten Schritte für das digitale Klassenzimmer gemacht. Bauer
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Am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf sind die ersten Schritte für das digitale Klassenzimmer gemacht. Bauer

In den nächsten Jahren sollen gleichartige Standards durch die Landkreis Mühldorf eingeführt werden. An den Gymnasien, Real- und Berufsschulen des Landkreises wird die „Digitale Schule“ umgesetzt.

Mühldorf – „Wir wollen für alle Schulen bei der Hardware gleiche Systeme an den Schulen einrichten“, gab Landrat Georg Huber als Ziel vor.

Wie in anderen Landkreisen auch, soll dazu eine Konzeption und Vernetzung und Vereinheitlichung der Schul-IT erstellt werden, die verbindliche Regeln und vor allem Standards schafft, um Personal- und Mitteleinsatz in den kommenden Jahren zu verbessern und die Abstimmung untereinander zu erleichtern sowie die Beschaffung oder Einrichtung neuer IT-Systeme zu vereinfachen.

Bis 2022 überall digitales Klassenzimmer

Das Ziel ist es, in den kommenden Schuljahren, möglichst bis Ende 2022, allle Klassenzimmer zu digitalen Klassenzimmern umzurüsten.

Der Anschluss aller Schulen an die Glasfasernetze ist voraussichtlich bis Ende 2019 vorgesehen. Aus den Gesamtkosten der Glasfaseranbindung in Höhe von 332 000 Euro verbleibt dm Landkreis Mühldorf ein Eigenanteil von rund 63 000 Euro.

„Für die verbindliche Umsetzung der Digitalen Schule ist es erforderlich eine Gesamtkonzeption mit verbindlichen Standards für die geplanten Schritte zu erarbeiten und Maßnahmen zu bündeln“, erklärte der Landrat.

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Der Feistaat Bayern unterstützt mit Förderprogrammen den Landkreis . Auch der Bund soll weitere Mittel bereitstellen. Diese Mittel stehen dann für den Erwerb von Hardware für die Schulen und die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Support oder zusätzliche Personalleistungen sind davon voraussichtlich nicht erfasst. Der Landkreis Mühldorf will eine IT-Zentrale für alle Schulen und den Landkreis einrichten. Landrat Georg Huber geht davon aus, dass zwischen drei und vier Personen für diese Zentrale benötigt werden.

Die Verantwortlichen im Mühldorfer Landratsamt haben Gesamtkosten (Investitionen, Personalkosten und Beschaffungen) für 2019 bis 2024 in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro errechnet, aufgrund der Förderung durch den Freistaat Bayern und dem Bund geht der Landkreis davon aus, dass Eigenmittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro für diese Maßnahme aufgebracht werden müssen.

Einstimmige Entscheidung des Kreisausschusses

Einstimmig hat der Kreisausschuss die erste Evolutionsstufe der Grobkonzeption zur Vernetzung der Schul-IT im Landkreis Mühldorf mit der vorgelegten Zeitschiene und den der Kostenaufstellung beschlossen. Ohne Gegenstimme auch der Beschluss, dass vorhandene Mittel im Kreishauhalt 2019 für dringend notwendige Beschaffung von Hard- und Software ab sofort genutzt werden können,

In die Haushaltsplanung 2020 und die Finanzierungen der Folgejahre sind die angegebenen Kosten entsprechend einzuplanen Die Konzeption zur Vernetzung der Schul-IT im Landkreis wird laufend fortentwickelt und angepasst. Dem Kreistag ist einmal im Jahr Bericht zu erstatten.

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