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Flossinger Dorffest

„Die Leute waren richtig heiß drauf“: Jubiläumsdorffest in Flossing erlebt Bilderbuchstart

Freude: Lisa Gallhauser brachte frisches Bier.
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Freude: Lisa Gallhauser brachte frisches Bier.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Es schien, als sei das ganze Dorf auf den Beinen, als sich am Himmelfahrtstag der Festzug vom Kriegerdenkmal in Richtung Festplatz am Feuerwehrhaus aufmachte. Zwei Jahre hatten die Flossinger warten müssen, bevor sie nun endlich ihr Jubiläums-Dorffest feiern können.

Flossing – Es ist heuer die 40. Auflage des Festes, seit sich in den 1980er Jahren Feuerwehr und Hörndlbergschützen an die Ausrichtung einer gemeinsamen Feier machten – mit großem Erfolg, wie sich schnell herauskristallisierte. Bis zur Coronapandemie genoss das Fest in vielen Kreisen Kultstatus, weil es stets am Vatertag eröffnet wird. So auch gestern.

Das ganze Dorf feierte mit: Jubiläumsdorffest in Flossing.

Zwei Vereine arbeiten gemeinsam

Feuerwehr und Schützen: Zwei Vereine, die sich bestens ergänzen und die in all den Jahren noch nie aufrechneten, ob der eine mehr oder weniger Arbeit leistete. Und so war es auch bei den Vorbereitungen in diesem Jahr, wie Schützenmeister Sepp Meisl beim Standkonzert mit den „Erhartinger Buam“ bekräftigte: „Die Leute waren richtig heiß darauf, endlich wieder ein Dorffest auf die Beine zu stellen, jeder war mit Feuereifer dabei“.

Er selbst sei „voi begeistert“, dass es nun endlich losgeht und man wieder gemeinsam feiern kann, erzählt er glücklich bei der Eröffnung.

Macher: Lorenz Kronberger und Josef Meisl.

Zwei Jahre nur fürs Dorffest geübt

Ähnliche Töne gab es vom Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Lorenz Kronberger beim gemeinsamen Weißwurstfrühstück im Garten von Hans Patzelt: „Alle sind motiviert und bestens vorbereitet für unsere Flossinger Festtage, die wir nun zwei Jahre nicht erleben durften. Und offensichtlich ist auch Petrus auf unserer Seite und lässt den Himmel in weiß-blau erstrahlen“.

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An die Musiker gewendet, meinte Kronberger: „Ihr spuits so guad auf, ois wenn’s ihr de letztn zwoa Jahr nur füa heid geprobt hättet“.

Auftakt: Böllerschützen gaben den Startschuss.

Pünktlich um 11 Uhr zogen Vereine, Honoratioren und der eine oder andere Schaulustige zu den Klängen der Kapelle hinaus zum Festplatz, um sich einen der begehrten Plätze im Freien zu sichern, während die Böllerschützen der Hörndlberger, unterstützt von den befreundeten Vereinen der Altschützen Oberneukirchen und Tannengrün Annabrunn das „Anschießen“ des 40. Flossinger Dorffestes vorbereiteten.

Festtag: Ein Langer Zug führte zum Festplatz.

Sehnliches Warten hatte ein Ende

Was folgte, war das unüberhörbare Zeichen, dass die Festtage bis Sonntag ein einziges großes Fest werden sollen, auf das alle offensichtlich sehnlichst gewartet haben – inklusive zahlreicher Vatertagsausflügler. Die machen seit jeher in Flossing Station und bereichern das Fest auf ihre Art. Sie wurden wie alle anderen Gäste am Nachmittag bestens versorgt und vom Pollinger „Musi Mane“ mit seiner „Edelweißmusi“ durch den sonnigen Vatertag begleitet.

Das weitere Programm

Im weiteren Verlauf des Festes gibt es am Samstagabend ab 19 Uhr (Anmeldung ab 18.30 Uhr) das Watt-Turnier der Löwenfreunde Flossing und am Sonntag ab 10 Uhr ein Oldtimertreffen mit Weißwurstessen und anschließendem Mittagstisch und Festausklang. Dazu spielt die „Tegernauer Musik“ auf.

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