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Vier Tage lang

„Die Feuerwehr ist unser Leben“: So glanzvoll wird in Walkersaich das 150-jährige Bestehen gefeiert

Die Freiwillige Feuerwehr Walkersaich zieht mit 35 weiteren Fahnenabordnungen zum Festgottesdienst, um ihr 150-jähriges Bestehen würdig zu feiern. Sutherland
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Die Freiwillige Feuerwehr Walkersaich zieht mit 35 weiteren Fahnenabordnungen zum Festgottesdienst, um ihr 150-jähriges Bestehen würdig zu feiern.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Vier Tage feierte die Feuerwehr Walkersaich ihr 150-jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt war dabei der Festgottesdienst, an dem 35 Fahnenabordnungen der umliegenden Orte teilnahmen.

Schwindegg – Bei strahlendem Wetter hielt der Festzug, bestehend aus zwei Zügen auf dem Platz vor der Kirche Einzug. Angeführt wurde er von der Buchbacher Blasmusik und der zweite Zug von der Musikkapelle Schwindegg. Den Gottesdienst gestalteten Pfarrer Thomas Barenth und Pfarrer Georg Reichl, der ein gebürtiger Walkersaicher íst, gemeinsam. Festlich begleitete den Gottesdienst der Singkreis Walkersaich und die Buchbacher Blasmusik.

Pfarrer Barenth segnet die Fahnen und das Fahnenband.

In seiner Predigt sagte Pfarrer Barenth: „Es ist ein besonderer Festtag, den wir feiern. Mit Grund zur Dankbarkeit.“ Er lobte Einsatz, Mut und Vision der Feuerwehrleute. Er verglich die Zusammenarbeit mit einem unentbehrlichen Utensil der Feuerwehr, dem C-Schlauch. Der Einsatz erfolge mit allen Fasern und Facetten. So wie Schlauch und Kupplung zusammenpassen müssten, so wichtig sei auch der Zusammenhalt.

Glocken und Böller bei der Jubiläumsfeier

„Wenn die Sirene heult, wer weiß, was einen erwartet: Feuer, Verkehrsunfall, Unglück – was ist zu machen, was zu ertragen“, sagte er. Es brauche Sorge und den richtigen Umgang. Auch die Halbe im Feuerwehrhaus danach sei Sorge, damit Hilfe ankommt.

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Glockenklänge und drei Böllerschüsse umrahmten die Eucharistiefeier. Dann segnete Pfarrer Barenth die Fahnen und das Fahnenband.

Festrede einer engagierten Feuerwehrfrau

Festbraut Lisa Seemann hält ihre Festrede. Dabei beschrieb die aktive Feuerwehrfrau eindringlich die Arbeit der Feuerwehr aus ihrer eigenen Erfahrung.

Mit der Festbraut Lisa Seemann wurde eine sehr engagierte und aktive Feuerwehrfrau gefunden, die ihre Festrede hielt. Sie beschrieb die Feuerwehrleute, die sich opfern und keinen Lohn verlangen. Sie helfen, ganz gleich in welchem Haus.

Sie beschrieb ihre eigene Erfahrung und schloss: „Die Feuerwehr ist unser Leben.“ Dafür erhielt sie Applaus. Feierlich befestigte sie das Fahnenband an der Fahne.

Feuerwehr ist unverzichtbar

Bürgermeister und Schirmherr Roland Kamhuber wies in seinem Grußwort auf die „zentrale, unverzichtbare Aufgabe“ der Freiwilligen Feuerwehr Walkersaich hin. Daher werde, als Ersatz für das 120 Jahre alte Feuerwehrhaus derzeit ein neues gebaut. Er würdigte den freiwilligen Einsatz der Feuerwehrleute, die „kompetent und schnell und rund um die Uhr bereitstehen, sich engagieren und für die Gesellschaft durchs Feuer gehen“.

Ehrenamt ist Pfeiler der Gesellschaft

Pfarrer Thomas Barenth, Landrat Max Heimerl, die Frau des Bürgermeisters Monika Kamhuber und Bürgermeister Roland Kamhuber (von links) beim Festzug.

Landrat Max Heimerl hob heraus, wie leistungsfähig und hochmotiviert die Feuerwehr sei. Es sei wichtig, dass sie sehr gut ausgestattet werde. Er beglückwünschte die Walkersaicher zu ihrer aktiven Jugendfeuerwehr. „Wir zählen auf Euch. Das Ehrenamt ist der Grundpfeiler der Gesellschaft. Der Dienst der Feuerwehr ist praktizierte Nächstenliebe.“ Auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber gratulierte zum 150-jährigen Jubiläum. Gemeinsam wurde die Bayernhymne gesungen.

Der gesamte Festzug setzte sich in Bewegung und zog mit Musik einmal um den Ort bis hinauf zum Festzelt, wo bei Zelt- und Barbetrieb gefeiert wurde.

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