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Umwandlung beschlossen

Der Abriss der Disco scheint besiegelt: Mühldorfer Stadtrat will Gewerbe am Kingdom Parc

Der Kingdom Parc hat den Herbst seines Lebens erreicht. Der Stadtrat hat jetzt grünes Licht zur Umwandlung des Areals in ein Gewerbegebiet gegeben.
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Der Kingdom Parc hat den Herbst seines Lebens erreicht. Der Stadtrat hat jetzt grünes Licht zur Umwandlung des Areals in ein Gewerbegebiet gegeben.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Die Änderung des Bebauungsplans läuft. Die Umwandlung des Kingdom Parcs in Mühldorf in ein Gewerbegebiet läuft. Die Grünen kritisieren aber die Vorgehensweise der Stadt und befürchten Ansiedlung eines reinen Logistikzentrums.

Mühldorf – Gegen den erneuten Widerstand der Grünen hat der Mühldorfer Stadtrat die Umwandlung des Kingdom Parcs in ein Gewerbegebiet beschlossen. Damit soll der neue Besitzer des Geländes die Möglichkeit erhalten, die ehemalige Diskothek abzureißen und eine Logistikhalle zu errichten. Nach Angaben des Investors soll dort unter anderem produzierendes Gewerbe untergebracht werden.

Kraft befürchtet Ansiedlung eines überdimensionierten Logistikzentrums

Die Grünen kritisierten das Vorgehen der Stadt erneut massiv. Fraktionssprecher Dr. Matthias Kraft betonte. „Man hätte sich vorher überlegen können, wie das Grundstück zu nutzen ist.“ Kraft befürchtet, dass dort ein reines Logistikzentrum ähnlich dem Netto-Logistikzentrum entstehen wird und kein Platz für produzierendes Gewerbe.

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Grüne schlagen Hallenbad, Krankenhaus oder Busbahnhof vor

Kraft und Stefan Schinko gingen davon aus, dass die Firma keine Gewerbesteuer zahlen werde. Dr. Georg Gafus forderte, das Gelände nicht zu einem Gewerbegebiet zu machen: „Wir laufen dem Investor hinterher“, sagte er, statt vorher festzulegen, wie das Gelände künftig genutzt werden solle. Im Bauaussschuss hatten die Grünen die Nutzung für ein Hallenbad gemeinsam mit Waldkraiburg, ein Krankenhaus oder einen Busbahnhof genannt.

Weichselgartner spricht davon, dass das Areal jetzt endlich eine Zukunft hat

Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner und Bürgermeister Michael Hetzl (UM) widersprachen dieser Sicht und betonten, dass es um die Nutzung eines seit Langem brachliegenden Grundstückes gehe, das jetzt durch die Pläne des Investors endlich eine Zukunft habe.

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Bürgermeister Hetzl wies die Darstellung der Grünen zurück, ein Logistikzentrum zahle keine Gewerbesteuer. Er verwies auf das Netto-Logistikzentrum an der Autobahn, von dem die Stadt sehr wohl Einnahmen erhalte.

Saller: Es handelt sich um einen privatrechtlichen Verkauf

Markus Saller (UM) sprach von einem privatrechtlichen Verkauf, auf den die Stadt keinen Einfluss habe. Der UM-Sprecher betonte, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen sei, das Grundstück zu verkaufen.

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Auch die SPD begrüßte die Weiterentwicklung des Grundstücks. Was dort konkret entstehe, werde man in den nächsten Schritten und entscheiden, sagte Sprecherin Angelika Kölbl.

Die fünf Mitglieder der Grünen stimmten gegen die Änderung des Bebauungsplans.

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