Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


BR-Moderatorin Traudi Siferlinger zu Gast

„Boarisch singa und spuin“ in Jettenbach: So kam der Abend im Stadl an

BR-Moderatorin Traudi Siferlinger
+
BR-Moderatorin Traudi Siferlinger
  • Kirsten Seitz
    VonKirsten Seitz
    schließen

Ein gemütlicher Stadl, großartige Musikanten aus der Heimat und eine der erfolgreichsten Moderatorinnen Bayerns, die mit ihrer herzerfrischenden Art mitreißt, und schon ist ein unvergesslicher Abend im Herzen von Grafengars garantiert.

Grafengars/Jettenbach – Der Heimat- und Kulturkreis Jettenbach hatte zu seinem „Boarisch singa und spuin“ die beliebte Fernsehmoderatorin Traudi Siferlinger eingeladen. Die Münchnerin ist bekannt als Moderatorin und musikalische Gestalterin der „Wirtshausmusikanten“, eine der beliebtesten Volksmusiksendungen im BR-Fernsehen. Mit ihrer authentischen und fröhlichen Art, ihrem herzerfrischenden Humor und ihrem unglaublichen Fachwissen begeistert und fasziniert sie ihr Publikum seit mehr als 35 Jahren.

„Boarischsinga und spuin“

Seit es den Heimat- und Kulturkreis gibt, findet alle zwei Jahre ein „Boarisch singa und spuin“ mit allerlei musikalischen Schmankerln statt. Wegen Corona musste es 2020 leider ausfallen.

„Traudi Siferlinger ist heute das erste Mal bei uns. Das freut uns natürlich sehr“, sagt Vorsitzende Elvira Schreiner. Schreiner und Ulrike Zöller, die beide in der Vorstandschaft des Heimat- und Kulturkreises Jettenbach aktiv sind, haben all das möglich gemacht.

Im Stadl sind mehrere Bühnen aufgebaut. Die Mischung der Musikanten ist bunt. Jeden zeichnet eine ganz besondere Geschichte aus. Hier musizieren Familien, Ehepaare und Freunde miteinander.

„Boarisch singa und spuin“ mit der „Baderhäusl Terz“ und vielen anderen traf den Geschmack der Besucher.

Das erste Lied spielt die „Werkskapelle Jakob Limpert“. Die vier Burschen und eine Harfenistin aus dem Altlandkreis Wasserburg begeistern mit Tanz- und Unterhaltungsmusik. Die Idee für die Gruppe entstand durch die drei Bläser, die seit Jahren in der Wasserburger Stadtkappelle gemeinsam musizieren. Der Vierte im Bunde, der Ziachspieler, und die Harfenistin verleihen ihrer Musik einen besonderen Charme. Alle Blechblasinstrumente wurden von Jakob selbst entworfen und angefertigt.

Harfe spielt auch Annelies Brandstätter. Mit ihrem Mann Günther Arnold an der Maultrommel bildet sie das Duo „CrembalumArpa“. Ein Klang, der zum Träumen verführt. Ihr Repertoire spannt sich von traditionellen bayerischen und Tiroler Stücken, kleinen klassischen Werken bis hin zu Tänzen und Weisen aus verschiedenen europäischen Ländern. „Es ist ein Geschenk, wenn man als Ehepaar zusammen Musik machen kann. Der Maultrommel sagt man ja magische Kräfte nach“, sagt die Moderatorin. „Die Maultrommel ist auf der ganzen Welt verbreitet“, setzt Arnold fort. „Ich fing in den 1970ern damit an.“ Im Gegensatz zu der imposanten Harfe, die seine Frau spielt, ist die Maultrommel geradezu perfekt für die Hosentasche. Mit ihrem selbst geschriebenen Lied „Crembalissimo“ verzaubern sie ihr Publikum.

Werkskapelle Jakob Limpert

Magisch geht es mit der „Baderhäusl Terz“ weiter. Dahinter verbergen sich Doris Zweckstetter (Gitarre, Flöte, Gesang) mit ihren beiden Söhnen Isidor (Bass) und Jakob (Tenor), Maria Wild (Sopran, Hackbrett, Flöte) und Ulrike Zöller (Alt, Flöte, Raffele, Bassklarinette). Die „Baderhäusel Terz“ sind ein noch recht neuer Musikantenpool, mit flexiblen Besetzungen. Ihr Name kommt vom Baderhäusel, das seinen Ursprung im Jahr 1511 hatte. Ihr Repertoire ist nicht nur volksmusikalisch-, sondern auch renaissance- und klassikgeprägt. Als sie ihr erstes Lied anstimmen, hat man das Gefühl, eine Zeitreise ins Mittelalter zu machen.

Harmonisches Duo

Harmonisch wird es auch mit dem Davidl-Duo. Heimatpfleger Reinhard Baumgartner und seine Frau Maria begeistern mit Gesang und Zither-Klängen. Mit ihren Schwestern bildet Maria das Trio „Geschwister Haselbeck“. Drei Damen mit großartigen Stimmen.

So viele Highlights machen gute Laune und Traudi Siferlinger hat, wie zu erwarten, das Publikum in ihren Bann gezogen. Elvira Schreiner und Ulrike Zöller sind glücklich, dass ihre Veranstaltung vom Heimat- und Kulturkreis Jettenbach so toll ankam. Sie hatten genau den Nerv der Besucher getroffen.

Kommentare