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„Liebe, Spielen, Umarmen“

Demo in Mühldorf will auf Schutz der Kinder in der Pandemie aufmerksam machen

Für die Rechte der Kinder: Florian Feuerer warf Merkel und Söder „planlosen Aktionismus“ vor.
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Für die Rechte der Kinder: Florian Feuerer warf Merkel und Söder „planlosen Aktionismus“ vor.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Demonstration am Mühldorfer Stadtplatz: Aktivist Florian Feuerer setzt sich für den Schutz von Kindern ein, wirft der Regierung Panikmache vor und behauptet, dass Inzidenzen künstlich hochgetrieben würden.

Mühldorf – „Liebe, Spielen, Umarmen“ – unter diesen Schlagworten stand die Demonstration am Sonntag vor rund 80 Zuhörern auf dem Mühldorfer Stadtplatz. Eingeladen hatte der Eggenfeldener Florian Feuerer, der sich in der Corona-Pandemie für den Schutz der Kinder einsetzte. Sie seien die wirklich Schutzbedürftigen in der „Plandemie“.

Zwei solcher Schutzbedürftigen, seine Töchter Lisa (7) und Sophie (9), betonten anschließend, sie wollten endlich wieder singen, kuscheln, zur Schule gehen und Freunde treffen. Sie bezweifelten, dass Masken schützen. „Wir stecken Euch an – mit Liebe und unserem Lachen!“

In der Realität, so Feuerer, werde Angst geschürt und Kinder würden stigmatisiert. Das Magazin „Der Spiegel“ etwa warne davor, dass Kinder mit Corona zur Gefahr für ihre Eltern würden. Für Feuerer untragbar: „Selbst bei Maul- und Klauenseuche sehe ich mein Kind nicht als Gefahr für mich. Punkt!“ Ein Land, das es nicht schafft, seine Kinder zu schützen, habe keine Zukunft.

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Pandemie als Angst- und Panikmache

Feuerer selbst stellte nach einem Jahr Corona-Pandemie Vieles infrage. Im fehlten glaubhafte Studien darüber, wie viele Menschen an oder mit Corona gestorben seien. Die Pandemie sei Angst- und Panikmache und basiere auf dem „psychopathischen Egotrip von Merkel und Söder“, denen er planlosen Aktionismus vorwarf, mit dem Ziel die Menschen zu unterdrücken.

Die Maske sei das sichtbare Zeichen dieser Strategie, ein Symbol der Unterwerfung. Die ständigen Lockdowns, die noch nichts Positives bewirkt hätten, seien der Willkür der Politiker geschuldet. Sie stünden in keinem Verhältnis zu den eingeschränkten Freiheitsrechten.

Aufforderung, Tests in Schulen abzulehnen

Der R-Wert, der zu Beginn der Pandemie ausschlaggebend für Beschränkungen gewesen sei und heute weit unter dem Wert des vergangenen Jahres liegt, sei durch die Inzidenz abgelöst worden.

Durch Massen- beziehungsweise Schnelltests, viele davon falschpositiv, würde diese Inzidenz und damit auch die Angst im Volk künstlich hochgehalten, klagte Feuerer an: „Kein Politiker und kein Pharmaunternehmen hat ein ernsthaftes Interesse, dass wir gesund sind.“ Die Zuhörer forderte er auf, Tests, wie sie auch in der Schule angeboten würden, zu verweigern.

„Klabauterbach“ als Verschwörungstheoretiker bezeichnet

Den Begriff Verschwörungstheorie verbat sich Feuerer vor Versammlungsbeginn. Selbst aber nannte er den Epidemiologen und Gesundheitsexperten Karl Lauterbach als Ahnungslosen. „Er ist kein Virologe, in meiner Welt ist ,Klabauterbach‘ der Verschwörungstheoretiker!“

Kindesmisshandlungen bleiben unentdeckt

Unter den Rednern befand sich auch der Waldkraiburger Arzt Dr. Klaus Lang. Er nannte die FFP2-Masken als Atembehinderung, die vor allem Schüler über mehrere Stunden ausgesetzt seien – wenn sie denn überhaupt in die Schule gehen dürften. „Man stiehlt den Kindern die Bildung.“ Kinder hätten bereits jetzt, ein Jahr nach Beginn der Pandemie, Zukunftsängste. Ganz zu schweigen von Kindesmisshandlungen, die als Konsequenz der Beschränkungen unentdeckt blieben.

30 Einsatzkräfte der Polizei vor Ort

Die Demo verlief friedlich, Zwischenfälle gab es keine. Die Hygienerichtinien wurden eingehalten. Die 30 Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten vereinzelt Personen ohne Mundschutz. Diese konnten dafür aber ein Attest vorweisen und durften dann auch weiterhin der Veranstatung beiwohnen.

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