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„VIEL LUST AM LEBEN SPÜREN“

Dekanatsrat veranstaltet Gottesdienst im Wildpark Oberreith

Das Wetter machte dem Gottesdienst im Wildpark Oberreith keinen Strich durch die Rechnung – der der schlechten Vorhersagen.
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Das Wetter machte dem Gottesdienst im Wildpark Oberreith keinen Strich durch die Rechnung – der der schlechten Vorhersagen.
  • Hans Rath
    VonHans Rath
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Trotz Unwetterwarnungen war der Vorstand des Dekanatsrats Mühldorf das Wagnis eingegangen, den besonderen Gottesdienst zum vierten Mal in Folge in Oberreith zu veranstalten.

Unterreit – Auf dem Gelände des Wildparks, das die Familie Mittermaier dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatte, blieb es bis auf wenige Regentropfen weitestgehend trocken, während es in den umliegenden Orten zum Teil stark regnete.

Dies hielt jedoch wohl einige Besucher des Gottesdienstes von der Anreise ab. Die Dekane Franz Eisenmann und Ulrich Bednara freuten sich dennoch über viele Wagemutige.

Eisenmann verkündete zu Beginn das diesjährige Motto: „Lust auf Leben – Heute spür ich Dich.“ Es stamme aus einem Lied von Kati Stimmer aus Aschau, die sozusagen die „Inspiratorin des Gottesdienstes“ gewesen sei. Er hoffe, dass alle Teilnehmer auch „viel Lust am Leben spüren“.

Über die kleinen Dinge am Leben freuen

In seiner Predigt ging der Neumarkter Dekan auf die Corona-Pandemie ein, vieles sei nicht möglich gewesen, auf vieles musste verzichtet werden. So sei auch das Zeltlager der Neumarkter Ministranten entfallen. Ersatz dafür seien Fahrten in den Bayernpark oder eben in den Wildpark Oberreith gewesen.

Eisenmann meinte weiter: „Wir müssen uns über die kleinen Dinge im Leben freuen – sei es ein Ausflug in einen Freizeitpark oder auf einen Berg, sei es eine halbe Stunde ohne Maske oder ein neuer Freund, eine neue Freundin“. Dazu schicke Gott den Menschen Engel, damit sie diese kleinen Schätze finden können.

Mitglieder des Vorstands des Dekanatsrates hatten aus Papier farbige Blüten gebastelt, die verteilt wurden. Eisenmann forderte die Gläubigen auf, auf diese Blütenblätter ihre Schätze zu schreiben – Wünsche, die für andere in Erfüllung gehen sollten.

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Die Vitus-Singers Neumarkt-St. Veitl lieferten gute musikalische Beiträge wie etwa „Carpe diem“. In diesem Lied forderten sie ihre Zuhörer auf, die Stunden und den Tag zu nutzen, sich Zeit für Gottes Liebe zu nehmen und für die Zeit, die er uns gebe.

Eisenmann bedankte sich beim Vorstand des Dekanatsrates und ihrer Vorsitzenden Christine Schmid für die Organisation und den Mut, den Gottesdienst nicht abzusagen.

Schmid rührte zum Schluss noch die Werbetrommel für das Programm Elija (Evangelium leben in Jesu Auftrag), welches das Kreisbildungswerk für ehren- und hauptamtlich kirchlich Aktive anbietet.

Eisenmann wies auf den Vortrag des Theologen Wunibald Müller hin, der am 27. September, 19.30 Uhr, im Pfarrheim Ampfing stattfindet: „Der Letzte macht das Licht aus? – Lust auf morgen in der Kirche.“

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