Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Dekanatsrat Mühldorf bietet Workshop an

Mühldorf –. Die katholische Kirche ist bei immer mehr Menschen an den Rand des alltäglichen Lebens gerückt.

Umgekehrt hat die Kirche die Lebenssituationen vieler Menschen nicht mehr im Blick. In einem Perspektivwechsel rückt die Kirche Personen in existenziellen Lebenslagen ins Zentrum, etwa bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit oder Lebenswenden.

Bei einem Workshop mit dem Dekanatsrat Mühldorf richtete Pastoralreferent Michael Tress den Blick auf „die Freude und die Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen“, wie es schon das Zweite Vatikanische Konzil formuliert hatte. Die Teilnehmer erkannten, dass es ein aufmerksames Hinschauen braucht, ein Hinhören und Möglichkeiten, sich zu treffen, um kritische Lebenslagen von Mitmenschen zu erkennen.

Das kann nicht nur ein hauptamtlicher Seelsorger tun, alle Menschen sind dazu befähigt. „Kirche“ bildet so ein Netzwerk vieler Begabungen, die allen zugute kommen sollen. Seelsorge im professionellen Sinne bedeutet dann, „Räume zu schaffen, um zu experimentieren und Neues zu probieren“, wie Bernhard Spielmann sagt. Solche Räume für neue Formate kirchlichen Handelns haben die Teilnehmer am Workshop in ihren jeweiligen Gemeinden in den Blick genommen und werden diese weiter konkretisieren.

Kommentare