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Glosse

Kein Frei-Parken im zweiten Lockdown: Das Knöllchen in Mühldorf überlebt Corona

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  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Wer in Mühldorf ohne Parkschein parkt, muss in der zweiten Corona-Welle mit Strafzetteln rechnen. Das war im Frühjahr anders. Unser Autor Markus Honervogt sieht in den jetzigen Regelung große Chancen.

Eines der ersten Corona-Opfer im Frühjahr war der Strafzettel. In Mühldorf fiel er der Pandemie sang- und klanglos, allerdings auch wenig betrauert, zum Opfer. Die zweite Corona-Welle, das kann man schon heute sagen, wird er überleben. Denn der neue Bürgermeister will die Politessen nicht zum Nichtstun verurteilen. Deshalb schickt er sie auch auf dem fast leeren Stadtplatz auf Parksünderjagd.

Darum geht es:

Corona und Knöllchen: Parküberwachung in Mühldorf läuft weiter

Ihre vorrangige Aufgabe muss es natürlich sein, dem Schlendrian Einhalt zu gebieten. Wo denn, bitte schön, kämen wir hin, wenn Menschen an einem schönen Corona-Morgen fröhlich zur Arbeit in die Mühldorfer Altstadt führen, frei von Sorgen, wo sie ihr Auto abstellen könnten? Ein strafzettelangstfreier Tag ohne langes Suchen.

Keine einfache Aufgabe: Weil es derzeit so wenig Parker am Stadtplatz gibt, muss die Politesse weite Weg auf sich nehmen. Wirte könnten ihr dabei helfen.

Dabei wollen wir die Aufgabe der Politessen nicht verniedlichen. Das Aufspüren von Parksündern ist nicht leicht, angesichts der vielen freien Plätze und der weiten Wege von einem potenziellen Parkscheinverweigerer zum nächsten.

Der Hauptgewinn: ein Parkplatz

Unterstützung könnte von den derzeit fast arbeitslosen Wirten am Stadtplatz kommen. Schließlich geht es, wie es im Behördendeutsch heißt, um Parkraumbewirtschaftung. Die Fachkräfte fürs Ausschenken könnten Strafzettel verteilen, die sie nach Bezahlung in einen Bierrabattbon umwandeln, einzulösen nach Ende der Zwangsschließung.

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Auch die Feuerwehr könnte sich einbringen: Zum Dank dafür, dass ihre Zufahrten mittels Knöllchen von rücksichtslosen Autofahrern freigehalten werden, verlosen sie am Corona-Ende den Hauptgewinn. Wer seinen Strafzettel bei der Feuerwehr einwirft, erhält mit etwas Glück einen Dauerstellplatz vor einem Hydranten mitten auf dem Stadtplatz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Radfahrer dürfen nicht mitmachen.

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