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Das gibt es an Bio im Landkreis Mühldorf - „Bioregionale Woche“ informieren über ökologischen Landbau

  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Mit zahlreichen Veranstaltungen gehen die ersten „bioregionalen Wochen“ im Landkreis in den komenden Tagen an den Start. Zwischen 17. September und 3. Oktober gibt es rund zwanzig Angebote n in Naturgärten, auf Biohöfen oder auf dem Bauernmarkt.

Mühldorf – Beim Radeln, Wandern, und bei Rundgängen für die ganze Familie können sich Interessierte über das Angebot an Ökolandbau informieren.

Ein Puppenspiel für Kinder ist geboten, genauso wie ein Theaterabend oder ein Feinschmeckermenü. Dabei kann man sich treffen und erleben, wie Ökolandbau in der Region bereits umgesetzt wird. Der erste Termin als Auftakt ist das Aschauer Hoffest am 17. September bei der Brauerei Ametsbichler in Aschau von 14 bis 20 Uhr.

Alle Gemeinden im Landkreis sind Mitglieder

Lena Koch vom Projektmanagement erklärt, wie die Ökomodellregion entstanden ist. „Von der Regierung wurde ausgerufen, dass die Zahl der Ökolandbauflächen bis 2030 auf 30 Prozent gestiegen sein soll,“ sagt Koch. Nach ihren Angaben gibt es 27 Ökomodellregionen in Bayern.

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Ausgehend von Schwindegg und Buchbach und zusammen mit dem Tagwerk in Dorfen ist die Ökomodellregion in den Landkreis eingezogen und wurde dann im ganzen Landkreis verbreitet.

Alle Gemeinden im Landkreis sind inzwischen dabei. Kommunen und Regionen bringen so nach ihrer Ansicht den Biogedanken selbst voran. Einerseits solle der Anteil an Biolandflächen erhöht werden, andererseits mehr regionale Bio-Produkte angeboten werden. Vollständige Wertschöpfungsketten lassen sich laut Koch zeigen: Hafer und Dinkel vom Landwirt aus der Region werden in der Mühle im Landkreis gemahlen und ebenfalls im Landkreis bei der Firma Barnhouse verarbeitet. Die Produkte werden regional und weltweit vertrieben. Es gibt viele Höfe im Landkreis, die ökologisch wirtschaften und viele Bioprodukte, die in der Region hergestellt werden.

Zeigen, was es gibt

„Wir wollen zeigen, wie viele es schon gibt und haben dafür ein buntes Programm an Veranstaltungen kreiert“, sagt Koch. „Die Veranstaltungen der bioregionalen Wochen sind gedacht um zu erzählen, was geschaffen wurde und um Beziehungen entstehen zu lassen.“

Drei Projektmanager der Ökomodellregion kümmern sich dabei um Landwirte, die umstellen wollen. Biodiversität und Bodenschutz, artgerechte Haltung und Klimaschutz insgesamt können aber auch von konventionellen Betrieben umgesetzt werden. Verbraucher, die sich informieren wollen, sollen angesprochen werden.

Schulen, die vorhaben ihr Schulessen umzustellen, Firmen, die sich für neues Catering interessieren, wenden sich an sie. Ebenso erhalten Kommunen, die etwas tun möchten, hier die nötigen Informationen.

Infos im Internet unter www.bioregio-mue.de.

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