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"Besser gezielt untersuchen": Kritik von Hausärzten an Coronatests für alle in Bayern

Coronavirus - Plauen
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Teströhrchen mit einer Coronavirusprobe: Die angekündigten Massentests in Bayern treffen bei Hausärzten auf ein geteiltes Echo.
  • Josef Bauer
    vonJosef Bauer
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  • Markus Honervogt
    Markus Honervogt
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Bayern will die Coronatests massiv ausbauen. Jeder soll die Möglichkeit bekommen, sich kostenlos testen zu lassen. Auch ohne Symptome. Bei den Hausärzten im Landkreis Mühldorf findet dieses Vorgehen nicht nur Zustimmung.

Mühldorf – Auf Zustimmung mit Einschränkungen treffen die Corona-Test-Pläne bei heimischen Ärzten im Landkreis Mühldorf. So sieht Peter Wapler, Allgemeinmediziner und Initiator der Corona-Bereitschaftspraxis in Mühldorf, Konkretisierungsbedarf.

Wann kommen die ersten Patienten zu den Coronatests?

„Im Prinzip ist es sinnvoll, möglichst viel zu testen“, sagt Wapler. „Denn so kann man einen eventuellen Anstieg schnell erkennen.“ Jeden zu testen hält er aber für wenig sinnvoll. „Besser ist es, gezielt zu untersuchen: Menschen mit Symptomen und Menschen in systemrelevanten Berufen oder Berufen mit vielen Kontakten wie Kindergärtnerinnen“, schlägt er als Test-Regel vor.

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Auch alte Menschen, vor allem die, die in Heimen wohnen, könnten sinnvollerweise zum Beispiel alle zwei oder drei Wochen getestet werden. Zugleich kritisiert Wapler, dass es zwar die Ankündigung der Massentests aber noch keine Durchführungsbestimmungen gebe. Er rechnet in den nächsten Tagen mit den ersten Patienten, die mit einem Testwunsch in die Praxen kommen.

"Richtig, die Corona-Tests auszuweiten"

Dr. Karl Dürner ist Allgemeinarzt in Schwindegg im Landkreis Mühldorf und war lange Jahre politisch aktiv. Unter anderem als CSU-Bürgermeister in Schwindegg und Sprecher der Bürgermeister im Landkreis.

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Er unterstützt die Test-Pläne: „Es ist richtig und wichtig die Corona-Tests auszuweiten. Richtig ist auch, dass sich jeder testen lassen kann, ohne konkreten Verdacht. Mit diesen Tests erhalten die Verantwortlichen einen Überblick und können sehen, wer sich angesteckt hat und wer schon immun ist. Nur so können die Infektionsketten nachverfolgt werden. Eine richtige Entscheidung der Staatsregierung.“

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