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Klare Erwartung beim Leiter des Mühldorfer Gesundheitsamtes

Debatte um Freiheitsrechte: Dürfen Nichtgeimpfte bald weniger als Geimpfte?

Die Entwicklung der Corona-Infektionen im Kreis Mühldorf am Stichtag 30. Juli 2021.
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Die Entwicklung der Corona-Infektionen im Kreis Mühldorf am Stichtag 30. Juli 2021.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Die Einschränkung von Rechten für Nichtgeimpfte prägt derzeit die Corona-Diskussion. Für den Leiter des Gesundheitsamtes Mühldorf ist die Sache klar.

Mühldorf – Unterschiedliche Rechte für Geimpfte und Nichtgeimpfte werden kommen. Davon geht der Leiter des Mühldorfer Gesundheistamts Dr. Benedigt Steingruber aus. Er macht aber eine klare Unterscheidung in der laufenden Diskussion: Es „sollte nicht um die Frage gehen, nicht geimpfte Personen zu benachteiligen, sondern um die Wiederherstellung der Rechte derer, die voll geimpft sind“.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Nichtgeimpfte mit Corona infizieren und das Virus weitergeben, sei hoch. „Dadurch ergeben sich zwangläufig Einschränkungen für Ungeimpfte. Aus medizinischer Sicht macht es keinen Sinn, solche Auflagen und Einschränkungen gleichermaßen Geimpften oder Genesenen aufzuerlegen.“

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Derweil liegen die Impfzahlen im Landkreis Mühldorf zwar weiter überdurchschnittlich hoch, die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, geht allerdings zurück. Das hat Dr. Benedikt Burkardt auf Anfrage bestätigt. „Wir stellen auch im Landkreis den Trend fest, dass die Impfkampagne mangels Interessenten ins Stocken gerät“, sagt der Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung.

Um Menschen auf die Notwendigkeit der Impfung aufmerksam zu machen, läuft auf den Internetkanälen des Landkreises die Kampagne: „Ich tu’s für“, in der Menschen erzählen, für wen sie sich impfen lassen. Diese Kampagne des Gesundheitsministeriums soll laut Burkhardt den Solidaritätsgedanken der Impfung in den Fokus rücken.

Eine Spritze vor dem Fußballspiel

Zugleich setzt das Landratsamt eine mobile Impfstation ein. Bürgern könne direkt vor Ort ein niederschwelliges Impfangebot gemacht werden: ohne Terminvereinbarung, mit freier Impfstoffwahl je nach Verfügbarkeit, schnell und unkompliziert. Bisher werde das Angebot gut angenommen. Für die kommende Woche sind Stationen beim TSV Buchbach und am Wildpark in Oberreith geplant (siehe Artikel rechts).

Weitere Nachrichten aus dem Landkreis Mühldorf finden Sie hier

Auch Schüler ab zwölf Jahren haben vom Landkreis ein Impfangebot erhalten, nach Ansicht von Gesundheitsamtsleiter Steingruber eine Entscheidung, die Eltern und Jugendliche treffen müssen. Von der Impfkommission gebe es bislang keine allgemeine Empfehlung, betont er.

Damit der Landkreis überdurchschnittlich bleibt, steht die mobile Impfstation am Sonntag von 9 bis 14 Uhr am Eisstadion in Waldkraiburg. Klinger

„Bei Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung können sich Jugendliche in Begleitung der Erziehungsberechtigten auch jetzt schon für eine Impfung entscheiden“, betont er. Zugelassen ab zwölf Jahren seien die beiden Impfstoffe von Biontech und Moderna. Die Entscheidung, ob Kinder oder Jugendliche geimpft werden, müsse im Vorfeld klar von jeder Familie selbst getroffen werden.

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