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Kinder und Erzieherinnen betroffen

Corona schlägt zu: Zwei Kindergärten im Landkreis Mühldorf geschlossen

Verwaist ist derzeit die städtische Kindertagesstätte an der Wintermeierstraße in Neumarkt-St. Veit. Wegen Coronafällen bei den Kindern und beim Personal musste die Einrichtung bis einschließlich Montag geschlossen werden. Das Gleiche gilt für die Kita Maria Himmelfahrt in Aschau.
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Verwaist ist derzeit die städtische Kindertagesstätte an der Wintermeierstraße in Neumarkt-St. Veit. Wegen Coronafällen bei den Kindern und beim Personal musste die Einrichtung bis einschließlich Montag geschlossen werden. Das Gleiche gilt für die Kita Maria Himmelfahrt in Aschau.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Die Freude über offene Kindergärten währte nur kurz: Corona hat wieder zugeschlagen und deshalb müssen die Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt in Aschau und die städtische Kindertagesstätte an der Wintermeierstraße in Neumarkt-St.Veit geschlossen bleiben.

Aschau/Neumarkt-St.Veit – Im September hat das Kindergartenjahr begonnen und die Kinder durften sich wieder mit ihren Freunden in den Kindertagesstätten treffen und miteinander herumtoben.

Die Freude darüber währte allerdings in zwei Kindergärten nur kurz: Die Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt in Aschau und die städtische Kindertagesstätte an der Wintermeierstraße in Neumarkt-St. Veit sind seit Donnerstag geschlossen.

Corona hat hier wieder zugeschlagen - in unserer Region liegen die Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen teilweise bei bis zu 500.. „In beiden Einrichtungen sind sowohl Kinder als auch Angehörige des Personals aus verschiedenen Gruppen betroffen. Darüber hinaus waren bereits in beiden Einrichtungen mehrere Kinder und Mitarbeiter symptomatisch“, antwortet das Landratsamt auf eine Anfrage der OVB Heimatzeitungen.

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Eine genaue Zahl der Erkrankten könne man aus Gründen des Datenschutzes nicht nennen. „Aufgrund der überschaubaren Größe der Einrichtungen wären ansonsten Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich“, so die Begründung.

Kitas bis einschließlich Montag geschlossen

In Aschau bedeutet das, dass die Eltern von 144 Kindergarten- und Krippenkindern kurzfristig organisieren müssen, dass ihre Kinder zu Hause betreut werden können. In Neumarkt-St. Veit sind 112 Kinder in einer Krippen und vier Kindergartengruppen betroffen. Die beiden Kindertagesstätten sind bis einschließlich Montag, 18. Oktober, geschlossen. Dann können sich die als Kontaktpersonen eingestuften Kinder und Mitarbeiter mit einem Schnelltest freitesten.

Keine Testpflicht für Kindergartenkinder

Grundsätzlich ist es so, dass es keine Testpflicht für Kindergartenkinder gibt. Allerdings haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zweimal pro Woche mittels Schnelltest testen zu lassen. „Die Eltern bekommen im Kindergarten einen Gutschein für die Apotheke“, so Wolfgang Gschlößl von der KiTa-Verbundsverwaltung Aschau-Kraiburg-Waldkraiburg. Das Ergebnis muss aber nicht vorgelegt werden. Das ist das Procedere, das derzeit für alle Kindergärten gilt.

Die Kosten für die Schnelltests werden vom Freistaat getragen, so Gschlößl weiter. Beim Personal ist es so, dass sich Nicht-Geimpfte dreimal pro Woche in den Einrichtungen testen müssen. „Auch Geimpfte haben die Möglichkeit, sich zur Sicherheit testen zu lassen“, so Wolfgang Gschlößl.

Kindertagesstätten müssen komplett geschlossen werden

In beiden Fällen mussten die Kindergärten komplett geschlossen werden, da Kinder gruppenübergreifend positiv getestet worden waren. Zudem war positiv getestetes Personal in mehreren Gruppen tätig.

Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner macht klar, dass die Stadt als Arbeitgeber nicht verlangen kann, dass sich die Mitarbeiter impfen lassen.

Landrat appelliert, sich impfen zu lassen

Landrat Max Heimerl sprach bei der Bürgerversammlung in Obertaufkirchen ausführlich über das Coronageschehen im Landkreis und warnte, „die vierten Welle ist schon da“. Er berichtete auch, dass die Intensivbetten in der Mühldorfer Klinik derzeit voll seien. Rund 30 Prozent der Betten seien mit Coronapatienten belegt. Daher richtete er einen eindringlichen Appell an Pflegepersonal und Erzieherinnen, sich doch impfen zu lassen.

Betroffene Eltern, deren Kinder nicht erkrankt sind, müssen ihre Kinder ebenfalls in Quarantäne schicken, da sie als „enge Kontaktpersonen“ gelten. Eine anderweitige Betreuung der Kinder ist daher nicht möglich.

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