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CORONA

Corona-Inzidenzwert im Landkreis Mühldorf fast bei 200 - Das sind die Folgen

Web grafik corona wochenbericht mühldorf 9 april 2021
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Die Karte zeigt deutlich, wie stark das Virus im Landkreis verbreitet ist: Waldkraiburg reißt die 100er Marke der Corona-Infizierten, nur noch Maitenbeth, Kirchdorf, Taufkirchen und Jettenbach sind ohne aktive Fälle.
  • Markus Honervogt
    vonMarkus Honervogt
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Mit einem rasanten Anstieg um fast ein Drittel nähert sich der Corona-Inzidenzwert im Landkreis Mühldorf der Marke 200. Das hat für einige Menschen direkte Folgen

Mühldorf – Wegen 68 neuer Corona-Fälle ist der Inzidenzwert am Freitag (9. April) sprunghaft von 156,2 auf 195,9 gestiegen. Wie das Landratsamt mitteilt, sind in den vergangenen drei Tagen 167 Menschen positiv getestet worden.

Eine genaue Einordnung der Infektionsquellen sei laut Gesundheitsamt schwierig. Es handle sich nach wie vor um ein „diffuses Infektionsgeschehen“.

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Die Hälfte der Infizierten stecke sich im privaten Umfeld an, ein Viertel am Arbeitsplatz. Am stärksten betroffen seien die Jungen zwischen zehn und 20 Jahren und Menschen zwischen 50 und 60 Jahren.

Dritte Welle schlägt mit Wucht zu

Landrat Maximilian Heimerl warnt: „Die dritte Welle schlägt jetzt mit Wucht zu. Über die Osterfeiertage gab es offensichtlich zu viele Kontakte.“ Die britische Variante habe sich im Landkreis durchgesetzt.

„Sie ist ansteckender, sie ist gefährlicher, sie ist tödlicher. Wir müssen jetzt noch vorsichtiger sein und dürfen nicht leichtsinnig werden – auch wenn wir alle inzwischen krisenmüde und erschöpft sind.“

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Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass die Steigerungen im Landkreis einer allgemeinen Entwicklung vorausgehen, die das ganze Land treffen wird. Grund ist, „dass im Landkreis auch über die Osterfeiertage durchgehend Tests angeboten wurden und die Mitarbeiter der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt durchgearbeitet und Zahlen an das Robert-Koch-Institut gemeldet haben“, erklärte Sprecherin Kristina Holm.

Das gilt für die Schulen ab Montag

Die bayerische Infektionsschutzverordnung sieht bei einem Wert von über 200 derzeit keine weiteren Einschränkungen vor, sie gilt allerdings nur bis Sonntag. Deshalb wird es auch im Landkreis nach Angaben Holms am Wochenende keine neuen Einschränkungen geben, obwohl das Landratsamt davon ausgeht, dass der Wert schon am Samstag über 200 steigen wird.

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Da der Freitags-Inzidenz-Wert für die Schulbestimmungen der ganzen folgenden Woche gilt, dürfen am Montag nur Kinder und Jugendliche der Abschlussklassen in Grund- und weiterführenden Schulen zum Unterricht im Klassenzimmer gehen.

Schüler müssen sich testen lassen

Dazu kommen die elften Klassen. Für alle, die in der Schule gehen, gilt eine Testpflicht, teilte das Landratsamt mit. „Diese Testpflicht gilt ebenso für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal. Auch die Teilnahme an der Notbetreuung in Schulen ist nur mit negativem Test möglich.“

Selbsttest ist nicht ausreichend

Diesen Test machen die Kinder und Jugendlichen unter Aufsicht in der Schule. Davon befreit sind nur Schüler oder Lehrer, die zweimal in der Woche einen negativen PCR- oder POC-Test vorweisen können, wie er im Testzentrum oder in einer Arztpraxis erstellt wird. „Ein zu Hause durchgeführter Selbsttest reicht nicht aus“, heißt es aus dem Landratsamt. Kindergärten und Kindertagesstätten bleiben vorerst bei auf eine Notbetreuung geschlossen.

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