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Die Grünen in Mühldorf wollen zweitstärkste Kraft im Landkreis werden

Die Grünen im Landkreis Mühldorf führten Ihre Kreisversammlung digital durch.
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Die Grünen im Landkreis Mühldorf führten Ihre Kreisversammlung digital durch.
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Die Grünen wollen sich bei der Bundestagswahl 2021 als zweitstärkste Partei hinter der CSU etablieren. Im Mittelpunkt der Delegierten-Versammlung der Mühldorfer Grünen stand das 135 Seiten starke Wahlprogramm.

Mühldorf – In der digitalen Kreisversammlung von Bündnis 90/ Die Grünen berichtete die Kreisvorsitzende Kerstin Daser über die Arbeit der letzten Monate. In der Kommunikation nach außen waren zahlreiche online Gespräche organisiert worden, etwa mit Margarete Bause (MdB). Eingeführt wurden die Themenmonate. Auch wurde die digitale Aufstellungsversammlung organisiert. Dabei wurde Christoph Arz zum Bundestagskandidaten gewählt, der nun Listenplatz 52 belegt.

Als Ziele für ihre weitere Arbeit haben sich die Grünen im Landkreis gesetzt, bei der Bundestagswahl zweitstärkste Kraft zu werden. Nachdem sich die Mitgliederzahl in den letzten drei Jahren fast verdreifacht hat, soll der Zuwachs weiter fortgesetzt werden. Kerstin Daser sprach vom „Bognerschen und Hegmannschen Effekt“, weil die beiden Sprecherinnen ihren Angaben zufolge sich stark um die Jugend gekümmert haben.

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Kreisschatzmeister Roland Spiegel gab den Kassenbericht. Bei der Steigerung der Einnahmen von rund 10.000 Euro auf rund 30.000 Euro in den letzten vier Jahren verwies auch er auf die sehr gute Arbeit des Teams Judith Bogner und Bianca Hegmann. Die zahlreichen Eintritte sorgten für mehr Mitgliedsbeiträge.

Antrag zur Änderung im Wahlprogramm

Der Kreisvorsitzende Zacharias Spörl berichtete vom Bundestagswahlkampfauftakt. Es seien viele Veranstaltungen geplant, die, je nach Möglichkeit, digital oder als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Politprominenz wie Renate Künast, Claudia Roth und Jürgen Trittin wird dabei sein. Helfende Hände werden auch hier gesucht für Wahlkampfstände, Haustürwahlkampf, Organisation, oder Social Media.

Einen kurzen Überblick über das 135 Seiten starke Wahlprogramm gaben Christoph Arz, Kerstin Daser, Zacharias Spörl, Andreas Wagner, Sophia Aigner und Tamara Martin. Im Wahlprogramm geht es darum, die Lebensgrundlagen zu schützen, in die Zukunft zu wirtschaften, die Solidarität zu sichern, Bildung und Forschung zu ermöglichen, das Zusammenleben zu fördern und international zusammen zu arbeiten.

In der anschließenden Diskussion konnte der erste Änderungsantrag für das Wahlprogramm eingebracht werden. Kerstin Daser stellte den Antrag auf genauere Formulierung eines Punktes. Dabei geht es um die Transparenz bei Finanzprodukten. Hierfür wollen die Grünen eine Bildungsoffensive starten. Abgestimmt wurde über das Antragsgrün und der Antrag mit 22 „Ja“-Stimmen angenommen.

Die Frist für das Einreichen von Anträgen läuft bis 30. April.

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