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JUWEL AM MARKTPLATZ

Ehemaliges Sailstorfer-Haus in Buchbach wurde abgerissen und neu aufgebaut

Das fast fertiggestellte neue Sailstorfer-Haus am Marktplatz 7 mit Blick in die Wagnergasse (rechts) mit der dortigen Tiefgarageneinfahrt.
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Das fast fertiggestellte neue Sailstorfer-Haus am Marktplatz 7 mit Blick in die Wagnergasse (rechts) mit der dortigen Tiefgarageneinfahrt.
  • Franz Rampl
    vonFranz Rampl
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Das ehemalige Sailstorfer-Haus am Marktplatz war heruntergekommen. Mit dem Neubau wurde es ein bauliches Juwel, sagen zumindest viele Buchbacher Bürger. Die Bauarbeiten für das Mehrfamilienhaus, das von dem Kraiburger Architekten Josef Anglhuber geplant wurde, sind fast abgeschlossen.

Buchbach – Aktuell sind nur noch die restlichen Innenarbeiten zu erledigen und im Anschluss die Außenanlagen herzustellen. Dann ist das Schmuckstück an Stelle des ehemaligen Sailstorfer-Hauses am Marktplatz fertig.

Wohnungen Anfang Juli bezugsfertig

Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) ist erfreut darüber, dass das Wohnhaus mit sieben Wohneinheiten bei den Buchbacher Bürgern gut ankommt. Er rechnet damit, dass die Wohnungen Anfang Juli bezugsfertig sein werden.

Für die sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe liegen, so Bürgermeister Einwang, ausreichend Bewerbungen vor, über die in nächster Zeit abschließend entschieden werden soll. Mit dem Neubau des Gebäudes Marktplatz 7 werde nicht nur optisch, sondern auch für die Belebung des Marktplatzes ein wesentlicher Beitrag geleistet, ist Einwang überzeugt.

Ein Haus mit bewegter Geschichte

Das ursprüngliche Sailstorfer-Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Das Gebäude Marktplatz 7 wurde 1954 von der Gemeinde gekauft und zu einem Mehrfamilienwohnhaus umgebaut. Vorher wurde dort von Anton Sailstorfer eine Brauerei betrieben, die kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufgegeben wurde.

Blick auf das neue Sailstofer-Haus von der Pfarrkirche aus, deren Blick über den alten Friedhof bis hin zum Rathaus reicht

Über mehrere Jahre hat der Marktgemeinderat darüber diskutiert, was mit dem wenig ansehnlichen und nicht mehr heutigen Wohnverhältnissen entsprechende Haus geschehen sollte. Dabei stand auch die Sanierung zur Debatte, was aufgrund der schlechten Substanz schließlich verworfen wurde. Am Ende hat sich der Marktgemeinderat für den Abriss und einen Neubau entschieden.

1,9 Millionen Euro sind gut investiert

Der nun fast fertiggestellte Neubau des Sailstorfer-Hauses bestätigt die Entscheidung des Marktgemeinderates, sodass die geplanten Gesamtkosten der Baumaßnahme von 1,9 Millionen Euro nicht nur gut angelegt, sondern damit auch das Gesamtbild des historischen Marktplatzes weiter verbessert wird.

Finanziert wird der Neubau mit staatlichen Fördergeldern aus dem „Kommunalen Wohnraumförderprogramm“ der Regierung von Oberbayern in Höhe von rund 1,64 Millionen Euro, wovon 545 500 Euro als Zuschüsse und etwa 1,1 Millionen Euro als zinsgünstige Förderdarlehen fließen.

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