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Verstärkung für Seelsorgsteam

Brüder im Geiste: Neuer Kaplan hat Dienst im Pfarrverband Ampfing angetreten

Tobias Pastötter ist seit 1. September neuer Kaplan im Pfarrverband Ampfing. Am kommenden Sonntag wird er in einem Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.
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Tobias Pastötter ist seit 1. September neuer Kaplan im Pfarrverband Ampfing. Am kommenden Sonntag wird er in einem Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Ein neues Gesicht im Pfarrverband Ampfing: Nach Kaplan Markus Nappert, der inzwischen seine zweite Dienstprüfung sehr erfolgreich abgeschlossen hat und künftig in den Pfarrverbänden Kraiburg und Flossing tätig ist, verstärkt seit 1. September Tobias Pastötter das Seelsorgsteam

Ampfing – Nach zwei Jahren Pastoralkurs im Pfarrverband Haar hat Tobias Pastötter jetzt als neuer Kaplan seinen seelsorglichen Dienst im Pfarrverband Ampfing angetreten. Anberaumt sind dafür voraussichtlich drei Jahre. So lange war auch sein Vorgänger Markus Nappert im Einsatz.

Vom Technischen Zeichner zum Priester

„Ich freue mich sehr auf das vielfältige Pfarrgemeindeleben im Pfarrverband und meine Arbeit an der Grundschule Heldenstein und der Mittelschule Ampfing“, sagt der junge Geistliche.

Tobias Pastötter kommt aus der Gemeinde Saaldorf- Surheim im Berchtesgadener Land. Nach seiner Realschulzeit hat er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner absolviert. Durch seine Berufsschulkollegen hatte er bereits erste Kontakte nach Ampfing und Oberbergkirchen. Die Gegend ist ihm also nicht ganz unbekannt.

Sein Bruder ist Augustiner Chorherr

Früh schon hatte der heute 31-Jährige den Wunsch, Priester zu werden. Während seiner Ausbildung wurde dieser Wunsch so stark, dass er sich entschied, sein Abitur im Erzbischöflichen Spätberufenen Seminar in St. Mattias in Waldram/Wolfratshausen nachzuholen. Damit wählte er den gleichen Weg, den auch sein Bruder bereits zuvor eingeschlagen hatte. Wie dieser studierte er Theologie. Bernhard Pastötter, der in den Orden eintrat, wurde vor Kurzem neuer Pfarrer von Schierling, unweit seiner Gemeinschaft der Augustiner Chorherren in Paring.

Fast ein Jahrin Ecuador

„Wir hatten vielleicht dieselben Vorbilder und Interessen, aber beeinflusst hat mich mein Bruder auf meinem Weg nicht“, so Tobias Pastötter. Lachend ergänzt er: „Wer uns kennt, der stellt schon Unterschiede fest. Meine Eltern sind sehr stolz auf uns, dass wir unsere Wege gefunden haben. Sie haben sich damit abgefunden, einmal keine Enkelkinder zu bekommen.“

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Seine Freisemester führten den Theologiestudenten für ein knappes Jahr zu einem pastoralen Einsatz nach Ecuador. Dort erhielt er gewinnbringende Einblicke und machte wichtige Erfahrungen, um seine Berufung nochmals zu prüfen.

Vorfreude auf priesterlichen Alltag in der neuen Heimat

In diesem Sommer war es dann soweit. Er wurde zum Priester geweiht und feierte seine Heimatprimiz mit einigen Nachprimizen an verschiedenen Orten. Trotz aller Pandemiebeschränkungen konnten sie stattfinden.

Er freue sich sehr auf die kommende Zeit, den priesterlichen Alltag in seiner neuen Heimat, sagt der Geistliche. Eine besondere Freude würde es ihm bereiten, wenn die Angehörigen der Pfarrgemeinde ihn nach den Gottesdiensten, beim Einkaufen oder auch auf der Straße ansprechen oder das persönliche Gespräch suchen.

Die ersten Wochen souverän gemeistert

Pfarrer Florian Regner ist froh, dass der Erzbischof wieder einen Kaplan nach Ampfing geschickt hat. Das sei nicht selbstverständlich. Regner hat den Eindruck, sein neuer Mitarbeiter passe gut nach Ampfing und zum Team. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Neue Mitarbeiter bringen Bewegung und neue Sichtweisen.“

Weil der Pfarrverbandsleiter zuletzt im Urlaub war, musste der neue Kaplan die ersten zwei Wochen allein bewältigen. „Das hat er bereits souverän gemeistert“, lobt Pfarrer Regner. Pastötters Aufgabenbereiche werden neben den Gottesdiensten mit Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen vor allem der Schulunterricht, die Erstkommunionvorbereitung und die Ministrantenarbeit sein.

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