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Bombensuche am Mühldorfer Bahnhof – das fanden die Polizisten

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Nächtlicher Einsatz der Bundespolizei am Bahnhof Mühldorf

Als der Bahnkunde hört, dass es in einem Mülleimer tickt, ruft er sofort die Bundespolizei. Eine Streife kommt, hört das Ticken ebenfalls und lässt den Mühldorfer Bahnhof sperren. Das berichtet Carolin Lembert, Sprecherin der Bundespolizei, über die Ereignisse von Mittwochnacht.

Update Meldung 27.August, 11.30 Uhr: 

Tickender Mülleimer

Es ist gegen 22.50 Uhr, als die Bundespolizei nach einem festgelegten Plan den Bahnhof räumen lässt und den Güter- und Personenverkehr still legt. Bombenalarm auf dem Mühldorfer Bahnhof. Erst gut zwei Stunden später ist klar, was in dem verdächtigen Mülleimer tickt: „Es war ein alarmgesichertes Fahrradschloss, das unter eine Plastiktüte verborgen war.“ Absolut ungefährlich, achtlos weggeworfen, mit großen Konsequenzen. Denn statt weiterer Fahrgäste rückt ein Spezialkommando der Bundespolizei aus München an. Im Gepäck Schutzkleidung, Spezialwerkzeug und einen Spürhund. Der darf mehrfach an dem Papierkorb vorbei spazieren, Meldung macht er nicht, berichtet Lembert. Dann untersuchen die Sprengstoffexperten den Mülleimer und fischen das tickende Fahrradschloss heraus. 

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Es ist 1 Uhr, der Einsatz beendet. Nach Angaben von Bahnsprecherin Veronika Paul musste ein Zug aus München in Ampfing stehen bleiben, einer sei ausgefallen, der letzte um 1.59 Uhr aus der Landeshauptstadt bereits wieder planmäßig in Mühldorf angekommen. Wie viele Passagiere von der Sperrung betroffen waren, konnte Bahnsprecherin Paul nicht sagen. Das sei in den Sommerferien und der Corona-Krise schwer zu schätzen.

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Erstmeldung 27.August, 10 Uhr: 

Bahnhof räumen, sperren, Züge umleiten

Ein herrenloser Mülleimer sorgte in der Nacht auf Donnerstag für einen Großeinsatz der Bundespolizei und eines Spezialkommandos am Bahnhof. Nach Angaben von Bahnsprecherin Veronika Paul wurde der Mülleimer zum 22.50 Uhr gemeldet, daraufhin lief das Notfallszenario für solche Fälle an; Bahnhof räumen, sperren, Züge umleiten, ein Spezialkommando aus München anfordern. „Das ist das vorgegebene Vorgehen in solchen Fällen zum Schutz der Reisenden, Mitarbeitern und des Bahnhofs“, betont Paul. 

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Spezialkommando findet nur Mülleimer

Gegen Mitternacht rückte das Spezialkommando an, um festzustellen, dass es sich bei dem Mülleimer um einen Mülleimer und keinesfalls eine Bombe handelte. Wie viele Passagiere von der Sperrung betroffen waren, konnte Bahnsprecherin Paul nicht sagen. Nach ihren Angaben musste ein Zug aus München in Ampfing stehen bleiben, einer fiel aus, der letzte um 1.59 kam bereits wieder planmäßig in Mühldorf an.

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