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Beitritt zur Verkehrsüberwachung

Obertaufkirchen – Der Durchgangsverkehr durch den Ort hat stark zugenommen.

Grund dafür ist die Eröffnung der A 94. Ein Messgerät, dass vor der Schule aufgestellt wurde, lieferte zuverlässige Zahlen. Von bisher rund 3600 gezählten Fahrzeugen pro Tag ist die Zahl auf knapp unter 5000 gestiegen. Auch in den Ortsteilen wie Stierberg und Annabrunn ist der Durchgangsverkehr gestiegen.

Eine Geschwindigkeitsmessung zeigte außerdem auf, dass mehr Autos mit im Durchschnitt höherer Geschwindigkeit durch den Ort fahren als vorher. In der jüngsten Gemeinderatssitzung war Bürgermeister Franz Ehgartner (Heimattreue Obertaufkirchen) vor allem die Schulwegsicherheit wichtig. Er schlug vor, die Verkehrsüberwachung wieder aufzunehmen. Dafür müsse die Gemeinde Obertaufkirchen dem Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern beitreten. In einer kurzen Präsentation erklärte er den Gemeinderäten die Funktionsweise und die Kosten. In der anschließenden Diskussion ging es darum, ob das Blitzen neu aufgenommen werden solle. Gemeinderat Alois Eder (CSU) war der Ansicht, ein Kästchen mit Smiley-Gesicht würde auch etwas bewirken. Bürgermeister Ehgartner (Heimattreue Obertaufkirchen) sagte, es wäre nur vorübergehend hilfreich. Ulrich Stimmer (Freie Bürger) fand, es müsse etwas geschehen, damit nicht noch schneller gefahren wird.

Schließlich einigte sich der Gemeinderat darauf, dass für die Erhöhung der Schulwegsicherheit und die Verkehrssicherheit der Bevölkerung dem Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern beigetreten wird. Die Abstimmung dafür erfolgte einstimmig. sn

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