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Beliebter Verein

Bei den Eicher Raubtieren in Salmanskirchen dreht sich alles um den Bulldog

Ohne Eicher geht bei den Raubtieren gar nichts. Stettner
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Ohne Eicher geht bei den Raubtieren gar nichts. Stettner
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Bei einem Feuerwehrfest im Jahr 2003 gab es die Initialzündung zur Gründung der Eicher Raubtiere. Hans Oberbauer, derzeitiger Präsident des Vereines, erzählte damals mit großer Begeisterung vom Rückkauf und der Restaurierung eines Eicher 25II, der damals auf dem elterlichen Hof eingesetzt war.

Ampfing-Salmanskirchen – Angesteckt mit seiner Euphorie hatte er dann Rudi Hargasser und so entstand die Idee, zusammen mit Gerhard Schweiger und Hans Oberbauer einen Bulldogverein ins Leben zu rufen.

Der Verein startete mit 56 Gründungsmitgliedern. Danach wurde das erste Präsidium gewählt: Präsident wurde Hans Oberbauer, erster Vorsitzender Rudi Hargasser, sein Stellvertreter Gerhard Schweiger, Kassier Leonard Huber, Schriftführer Christian Schiller, Technik Ludwig Limbrunner und für die Geschichte ist Alfons Gillhuber zuständig.

Von Anfang an dabei: Gerhard Schweiger, Rudi Hargasser, Hans Oberbauer und Ludwig Limbrunner (von links).

Menschen mit alten Traktoren erfreuen

Momentan hat der Verein über 350 Mitglieder in jeder Altersklasse. Die Gründer des Vereins haben es sich zum Ziel gesetzt, Menschen aus verschiedenen Altersgruppen mit historischen Traktoren und Gerätschaften in Berührung zu bringen, die in früheren Jahren in der Landwirtschaft in Salmanskirchen und Umgebung ihren Dienst getan haben. Der Erhalt dieser Maschinen, kombiniert mit dem Einsatz und der praktischen Funktionsweise sowie alter Arbeitsmethoden vor der landwirtschaftlichen Industrialisierung, sollten wieder in den Vordergrund gerückt werden.

Ein großes Anliegen war auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt zwischen Jung und Alt zu fördern und mit besonderen Aktivitäten rund um das Thema Traktoren und Maschinen, die Menschen mit frischen Ideen und ansprechenden Veranstaltungen und Ausflügen zu begeistern.

Eicher Raubtiere das ganze Jahr aktiv

Die Eicher Raubtiere entwickelten sich zu Eckpfeilern, die das ganze Jahr hindurch mit verschiedenen Aktivitäten prägen, so der Vorsitzende Rudi Hargasser. Neben dem Vereinsfest im Sommer finden Stammtische zum fachlichen und geselligen Austausch statt. Vereinsausflüge zu verschiedenen landwirtschaftlichen Maschinenherstellern oder kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören genauso dazu, wie die Ausfahrt mit den Traktoren zum Radiessen oder zu befreundeten Oldtimervereinen.

Alle fünf Jahre gibt es Gründungsfeste. Angefangen vom Ochsenfest bis zum Heufestival und erst im vergangenen Jahr wurde das 15-Jährige unter dem Motto „Irgendwie & Sowieso“ gefeiert. Gezeigt werden dabei historische Feldarbeit sowie landwirtschaftlichen Gerätschaften; das Arbeiten, wie es früher üblich war. „Das wir uns mittlerweile durch unsere Aktivitäten größter Beliebtheit erfreuen“, so Hargasser, zeigt sich auch daran, dass das nächste größere Ereignis der ERs nicht in Salmanskirchen, sondern in München auf dem Marienplatz stattfindet: Eingeladen vom Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnen die Eicher Raubtiere zusammen mit der Siegerband aus dem Volksmusik-Award, der den Abschluss zu den Feierlichkeiten beim 15-Jährigen bildete, die jährliche „Munich Unlplugged“ im Juni 2021. Eine Veranstaltung, die von den Münchner Innenstadtwirten ins Leben gerufen wurde.

Spaß und gute Laune gehören dazu

Rudi Hargasser sieht die Beliebtheit des Vereines darin: „Unser Präsidium ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der die richtige Philosophie verinnerlicht hat, nämlich Dinge so zu tun, wie es andere vielleicht nicht machen würden. Bei uns geht es in erster Linie um Spaß und gute Laune“. Die Eicher Raubtiere organisieren Aktionen und Feste, die sich auch mal spontan entwickeln. Dabei haben sie auch den Mut, Dinge zu machen, die unvergessliche Erinnerungen erzeugen.

+++ Erinnerungen an Jubiläumsfeste unter www.eicher-raubtiere.de +++

Hargasser betont, dass sie in dem, was sie machen, nicht nur die jüngeren, sondern auch die älteren Mitglieder im Verein im Blick haben. „Der Funke der Einzigartigkeit und Ehrlichkeit bei dem, was wir tun, springt auch auf die Bevölkerung über, die dann gerne zu uns, zu den Eicher-Raubtieren nach Salmanskirchen kommen“, so Hargasser. Er bedauert, dass in diesem Jahr viele Feste coronabedingt ausfallen mussten. Aber alle Verantwortlichen sind sich sicher: Wenn es wieder geht, dann wollen sie voll durchstarten.

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