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Bedarf am Unterfeld in Oberornau

Aufgrund fehlender freier Bauparzellen beschloss die Gemeinde Oberornau, dass neue Flächen als Baugrund ausgewiesen werden sollen.
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Aufgrund fehlender freier Bauparzellen beschloss die Gemeinde Oberornau, dass neue Flächen als Baugrund ausgewiesen werden sollen.

Obertaufkirchen – Für eine stetige und nachhaltige Entwicklung des Ortes Oberornau will die Gemeinde auch in Zukunft Bauland zu angemessenen Preisen zur Verfügung stellen.

Weil keine freien Bauparzellen mehr vorhanden sind und die Nachfrage nach Baugrund groß ist, sieht die Gemeinde Bedarf für die Ausweisung zusätzlicher Flächen.

Für Oberornau sind dies 18 Parzellen. Deswegen wurde für das Gebiet „Am Unterfeld“ ein Bebauungsplan aufgestellt. Der Entwurf wurde in der Juni-Sitzung vom Gemeinderat gebilligt. Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens wurde der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange befragt.

Als ein Träger öffentlicher Belange hatte die Regierung von Oberbayern Bedenken geäußert. Diese galten vor allem dem Flächenbedarf. Dazu nahm die Gemeinde ausführlich Stellung. Nach Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern wurden die Erwägungen der Gemeinde eingearbeitet. Die Hinweise weiterer Träger öffentlicher Belange nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. Sie wurden in die Festsetzung eingearbeitet und es wurden weitere Maßnahmen ergriffen. So die Anmerkung der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Mühldorf. Danach sei zu prüfen, ob eine Lindenreihe auf dem Areal erhalten werden kann. Der einstimmige Beschluss des Gemeinderates besagt, dass durch die Anlage und Verbreiterung der neuen Straße ein großer Teil der Wurzeln stark beschädigt wird, weswegen die Bäume nicht erhalten werden können.

Als Ersatz für die Baumreihe wird jedoch eine naturnahe Ausgestaltung des nahen Ratzenberger Grabens sowie der öffentlichen Grünfläche angestrebt. Dies wurde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beschlossen. Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim wies auf die Gefahren durch Starkniederschläge wegen der Hanglage hin sowie auf die Möglichkeit von Überschwemmungen wegen des nahen Bachlaufs. Aufgrund dieser Einwände wurde der Text im Bebauungsplan ergänzt. So sind die Gebäude bis zur Oberkante des Rohfußbodens im Erdgeschoss wasserdicht zu errichten. Diese und weitere Maßnahmen wurden im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Der Bebauungsplan wird nochmals ausgelegt und ist im Internet einsehbar unter www.Obertaufkirchen.de unter der Rubrik „Bauen“. sn

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