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„Frida“ stellt am Freitag sein Album vor

Markus Frisch präsentiert zwölf neue Lieder - Das steckt hinter seinem „Bavaro-Pop“

Markus Frisch (Zweiter von rechts) hat zwei Jahre lang an seinem Album gearbeitet. Am kommenden Freitag präsentiert der Liedermacher mit seiner Band „Frida“ seine neuen Lieder im „Feinsinn“.
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Markus Frisch (Zweiter von rechts) hat zwei Jahre lang an seinem Album gearbeitet. Am Freitag, 18. November, präsentiert der Liedermacher mit seiner Band „Frida“ seine neuen Lieder im „Feinsinn“.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Es ist bunt, es ist lebendig, geprägt von Emotionen: Viel Gefühl hat der Mühldorfer Markus Frisch in sein Album gesteckt, das er am kommenden Freitag, 18. November, im „Feinsinn“ präsentieren will. „Bunte Federn“ heißt es. Im Gespräch erzählt der 37-Jährige, was es mit diesem Titel auf sich hat.

Mühldorf - Markus Frisch ist mittlerweile kein Unbekannter mehr in Mühldorf. Vor zwei Jahren etwa, als sich die Stadt Mühldorf nach langer Corona-Pause geöffnet hat und mit sogenannten „Walking Acts“ wieder etwas Kultur in die Kreisstadt gebracht hat, war Frisch mit dabei. Mit Schiebermütze und rotem Rauschebart tingelte er als „Frida“ mit einigen seiner Bandkollegen durch die Altstadt, überzeugte dabei mit gefühlvollen, emotionalen, sanften Liedern. Das ist zwei Jahre her. Inzwischen hat sich der 37-Jährige hingesetzt, komponiert, getextet und alles, was er kreiert hat auf ein Album gebannt. Zwölf Lieder sind es, die er im Rahmen seiner Release-Show im „Feinsinn“ mit seiner Band präsentieren wird.

„Bunte Federn“, heißt das Werk, das er zusammen mit seiner Band präsentieren wird und das in erster Linie digital angeboten wird (Spotify). Zum Titel sagt der Musiker: „Tatsächlich zeichnet es den Weg nach, diesen ganz eigenen Frida-Stil zu finden. Das Album ist auch deshalb relativ bunt.“ Frisch nennt exemplarisch das Lied, das dem Album den Namen gegeben hat. „Es handelt davon, dass eine bunte Gesellschaft etwas Wunderbares ist, dass jeder so sein können sollte, wie er ist.“ Ein Querverweis zur Fußball-WM, die in den nächsten Tagen startet, sei deswegen nicht von der Hand zu weisen.

Ideen sprudeln quer über den Tag verteilt

Die Ideen zum Album hat er über den Tag verteilt, sagt der Musikus. Richtig darauf konzentrieren, dafür setzt sich der 37-Jährige Gitarrist schon frühmorgens hin. „In der Früh, wenn ich ausgeschlafen bin und meine Ruhe habe. Da kommen die Ideen. Und bis ich mich umdrehe, ist es Mittag, oft ist dann auch schon ein Lied fertig.“ Insgesamt zwölf Stücke finden sich auf dem Album des Lehrers, der am Gymnasium in Trostberg unterrichtet. Seinen Musikstil, das Genre seiner Titel, ordnet Frisch dem „Bavaro-Pop“ zu, in Anlehnung an den Austro-Pop der österreichischen Nachbarn, „der mich immer schon inspiriert hat“, sagt Frisch. Von STS über Reinhard Fendrich bis zu Seiler & Speer, Edmund und Folkshilfe.

Als „Frida“ hat Markus Frisch in den vergangenen beiden Jahren Bekanntheit in Mühldorf erlangt.

Lieder beschreiben unterschiedliche Gefühlslagen

Die Themen, die Frisch in seinen Liedern aufgreift, sind schwer zu fassen, weil sie eben so vielfältig sind. Sie beschreiben Gefühlslagen, eigene Erfahrungswerte, und zwar immer. „Das geht gar nicht anders“, verrät Frisch. Sein Projekt „Frida“, erzählt er weiter, habe er erst im Jahr 2020 gestartet. Doch Musik macht er natürlich schon weitaus länger. Cover-Musik stand da auf der Agenda, aufgetreten ist er auf Hochzeiten und im Bierzelt. Liedermacher sei er aber auch da schon gewesen, über zehn Jahre lang. „Doch jetzt ist die Zeit gekommen: Ich möchte mit den Musikstücken raus auf die Bühne!“

Zu fünft im „Feinsinn“

Das ist am Freitag bei „Feinsinn“ in Mühldorf der Fall. „Frida“ tritt auf mit klassischer Besetzung - mit Korbinian Lauxen (E-Gitarre), Sebastian Dietl (Klavier) sowie den Brüdern Norbert und Stefan Kreipl (Bass und Schlagzeug). Wenn man Markus Frisch auf sein erstes Album anspricht, sagt er, dass er die meiste Freude daran hat, wenn er seine Songs im Radio hört. Wenn man also Alpin FM, My FM, ISW oder Radio Buh herdreht, kann es sein, dass der Mühldorfer Liedermacher mit dem roten Rauschebart zu hören ist. „Das ist schon magisch!“, gibt er zu.

Markus Frisch hat schon wieder neue Ideen

Die Lieder von „Bunte Federn“ sollen dabei nicht die letzten Songs sein, die über die verschiedenen Frequenzen ins Autoradio kommen. Tatsächlich sei er schon wieder am Schreiben sagt Markus Frisch: „Die nächsten Stückl entstehen schon, das passiert einfach, kann man nicht planen.“ Schon im Frühjahr soll es wieder ins Studio gehen.

Jan Wannemacher im Vorprogramm

Einlass ist am Freitag, um 19 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse, Beginn des Konzertes ist um 20 Uhr. Den Auftakt wird aber ein anderer machen: Jan Wannemacher, ein Bayerischer Liedermacher.

Musikalischer Geheimtipp aus der Region

Die Mühldorfer Band um Songwriter Markus Frisch setzt mit ihrem sehnlichst erwarteten Debüt-Album einen bunten Kontrapunkt zum Grau des Zeitgeistes. In bayerischer Mundart geschrieben drehen sich die zwölf Songs ums „Glück“, die schönen Dinge des Lebens, aber auch um die bange Frage „Was werd aus uns?“ Dass Österreich und der Austropop nicht weit sind, merkt man recht schnell und spätestens bei „Minga & Wien“ wird klar, warum der „Frida“-Sound gerne als „Bavaropop mit O-Ton Süd“ bezeichnet wird. So bunt wie die „Federn an deim Huad“ ist übrigens auch das Spektrum an Stilrichtungen und Produzent Korbinian Lauxen zeigt von der melancholischen Akustik-Ballade bis zum Rockkracher, was in den Rebelsound-Studios alles möglich ist. Das ist einfach #faszinierendfreifrida und ab sofort zu erwerben bei MiLaMü am Stadtplatz Mühldorf oder bei einem „Frida“-Konzert.

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