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Baustelle fordert viel Geduld

Regelrechte Zug-Ungetüme arbeiten derzeit zwischen Weidenbach und Schwindegg. Die Gleiserneuerung verlangt vor allem von Pendlern viel Geduld. In der vergangenen Woche war aber auch der Autoverkehr betroffen. Fotos fib/unf
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Regelrechte Zug-Ungetüme arbeiten derzeit zwischen Weidenbach und Schwindegg. Die Gleiserneuerung verlangt vor allem von Pendlern viel Geduld. In der vergangenen Woche war aber auch der Autoverkehr betroffen. Fotos fib/unf

Die Bahnarbeiten Richtung München sind im Zeitplan, die Behinderungen auf der Isentalstraße nach Angaben des Landratsamts unter Kontrolle. Trotzdem brauchen vor allem Pendler noch eine Woche Geduld.

Mühldorf - Noch bis 3. September müssen Bahnreisende Richtung München extreme Behinderungen in Kauf nehmen. Grund sind die Sanierungen der Bahnstrecke zwischen Weidenbach und Schwindegg. Dabei werden mit einem Spezialzug nicht nur Schotter, Schienen und Schwellen ausgetauscht, sondern auch eine Tiefenentwässerung und eine Schutzschicht in die Gleistrasse eingebaut. Diese Schicht zwischen Erde und Schotter dient zur Stabilisierung des Gleisbetts und der Tragfähigkeit des Dammkörpers. Mit dem Einbau werden das Regenwasser abgeleitet und der Frostschutz deutlich verbessert.

Trotz der umfangreichen Arbeiten liegt die Bahn nach Angaben ihres Sprechers Anton Knappim Zeitplan. Es habe bislang keine größeren Probleme während des Baus gegeben, sagte er auf Anfrage.

Größere Probleme gab es dagegen in den letzten Tagen auf der Isentalstraße. Auf Höhe Ziegelsham stauten sich schwere Lastwagen oft auf mehreren hundert Meter Länge, bevor sie in die dortige Baustellenzufahrt einfahren konnten. Für Autofahrer bedeutete dies riskante Manöver während des Vorbeifahrens. Der Verkehrsfachmann der Mühldorfer Polizei Johann Rabl bestätigte die Probleme: "Das war nicht ganz in Ordnung." Nach der Anfrage des Mühldorfer Anzeigers kam jedoch Bewegung in die Sache, jetzt warnt ein Baustellenschild vor Behinderungen, dazu wurde die Geschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert. Warnposten unterstützen zudem die Autofahrer. "Es wird besser werden", versprach Rabl.

Schwierigkeiten gibt es auch auf dem Bahnparkplatz in Schwindegg, der durch den Schienenersatzverkehr häufig überfüllt ist. Bei Weidenbach hat sich zudem ein Unfall ereignet, weil ein Autofahrer die Sperrung des Bahnübergangs erst spät bemerkte und ohne zu schauen zurück auf die Isentalstraße fuhr.

In den letzten Jahren hat die Bahn auf der Strecke Mühldorf - München bereits mehrere Abschnitte saniert, in den laufenden drei Wochen sind die Abschnitte Weidenbach - Schwindegg und Hörlkofen - Markt Schwaben an der Reihe. Bei der Maßnahme handelt es sich jedoch nur um eine Sanierung, nicht um Maßnahmen des zweigleisigen Bahnausbaus.

Am Montag, 3. September, 23 Uhr, soll der Bahnverkehr wieder rollen. fib/hon

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