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Ludwig Zehetner liest aus seinem neuen Werk

Bairisch in Gefahr?

Ludwig Zehetner liest in Mühldorf.  Foto re
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Ludwig Zehetner liest in Mühldorf. Foto re

Mühldorf - Hört man den Nachwuchs sprechen, wird man kaum glauben können, dass in 30 Jahren in Bayern noch Dialekt gesprochen wird. Ist Dialekt wirklich uncool?

Im Gegenteil sagt Ludwig Zehetner, der zu einem Vortrag nach Mühldorf kommt. Der Mundartforscher und Lehrstuhlinhaber für Bairische Dialektologie in Regensburg sagt, dass das Bairische eine ausdifferenzierte Hochsprache mit einem eigenständigen und weitgehend unabhängigen Sprachsystem darstellt.

Kinder, die sowohl Standardsprache als auch Dialekt beherrschen, sind durch die Aktivierung bestimmter Synapsen intelligenter, so die moderne Hirnforschung. Undenkbar wäre der ungeheuere Verlust an Vokabular, Ausdrücken, grammatikalischen Feinheiten und Redewendungen, den die heimische Kultur erfahren würde, wenn man sich ganz dem "Fernsehdeutsch" hingeben würde. Dabei geht es Zehetner nicht um Nostalgie und Heimattümelei, es geht um viel mehr: "Bairisch ist ein wertvolles Kulturgut, das noch nicht verloren ist, auf das wir aber gut aufpassen sollten."

Ludwig Zehetner liest am Donnerstag, 19. November, unter anderem aus seinem neuen Werk "Passt scho!". Der Vortrag aus der Reihe Volkskultur des Katholischen Kreisbildungswerks beginnt um 19.30 Uhr im Gasthaus Jettenbacher Hof in Altmühldorf. re

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