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INTERVIEW

Neuer AWO-Kinderhort in Mühldorf: „Jedes Kind kann sich individuell entfalten“

Annika Stiller.
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Annika Stiller.
  • Kirsten Meier
    VonKirsten Meier
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Interview Annika Stiller spricht über die Auswirkungen von Corona auf die Stimmungslage der Kinder.

Mühldorf– Der neue Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat in Mühldorf seine Arbeit aufgenommen. Rund 80 Kinder finden in dieser Einrichtung einen Platz. Wir sprachen mit der Hortleiterin Annika Stiller über den neuen Kinderhort in Mühldorf.

Was war ihnen bei der Planung des neuen Standortes besonders wichtig?

Dass es hier viel Barrierefreiheit gibt, damit wir auch behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder aufnehmen können, so wie auch Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten. Unser neuer Hort wurde gezielt behindertengerecht gebaut. Wir haben die Räume gemeinsam mit den Kindern entworfen und gestaltet.

Diese wurden nach Altersstufen und Interessen eingerichtet. Jedes Kind kann sich individuell entfalten. Für jene die Ruhe suchen gibt es die Chilloutecke und für die Aktiven Kids gibt es dir Kraxelbude, wo sie herumtoben können.

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Was sind ihre weiteren Pläne?

Wir streben eine Kooperation an, dass eine Ergotherapeutin zu uns in den Kinderhort komm, damit die Ergotherapie bei uns gemacht werden kann. Wir wollen damit Eltern und Kindern Erleichterung bieten, denn oft ist es mit großem Stress verbunden, wenn die Kinder nach Hause kommen und dann wieder einen Termin bei der Ergotherapie haben.

All das ist natürlich auch von Corona abhängig. Wenn die Ergotherapie möglich ist, können Eltern selbst entscheiden, ob sie das Angebot annehmen wollen. Ab September bieten wir in unserem Hort auch ein Schulfrühstück an. Mittagessen gibt es immer. Wir hoffen auch, dass wir bald mit unserem Lesepatenprojekt starten dürfen.

Sieht man Veränderungen bei den Kindern?

Bei uns im Speisesaal hängt ein Stimmungsbarometer. Man merkt, dass die Stimmung der Kinder seit Ausbruch von Corona sehr schwankend ist. Das liegt auch an der Thematik mit Wechselunterricht, Notbetreuung, dann mal wieder Schule und dann keine. Auch die normalen Aktivitäten fehlen wie Vereinsleben und soziale Kontakte zu Freunden und Familie.

Manche Kinder können ihre Gefühle nicht ausdrücken oder wollen nicht darüber reden. Wir wollen ihnen aber die Möglichkeit, dass sie das zumindest visualisiert wiedergeben können. Die Kinder nehmen das ganz gut an. Man sieht, dass sie sich sehr wohl in den neuen Räumlichkeiten fühlen. Sie sind sehr glücklich hier.

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