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ANZEIGE WEGEN BELEIDIGUNG

Auto immer wieder bespuckt: Kraiburger kann Nachbarn nicht verstehen

Nicht so leicht beseitigen lassen sich die Spuren einer Spuckattacke auf dem Cabrio-Verdeck.
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Nicht so leicht beseitigen lassen sich die Spuren einer Spuckattacke auf dem Cabrio-Verdeck.
  • Raphaela Lohmann
    vonRaphaela Lohmann
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Es ist jeden Tag das Gleiche: Wenn morgens Thomas Maderholz zu seinem Auto geht, ist es angespuckt. Oder es hat das Auto seines Sohnes oder seiner Frau getroffen. Mittlerweile weiß er, wer dafür verantwortlich ist und hat Anzeige erstattet.

Kraiburg – Es ist jeden Tag das Gleiche: Wenn morgens Thomas Maderholz zu seinem Auto geht, ist es angespuckt. Oder es hat das Auto seines Sohnes oder seiner Frau getroffen. Mittlerweile weiß er, wer dafür verantwortlich ist und hat Anzeige erstattet.

„Über 40-mal schon sind unsere Autos angespuckt worden“, sagt Thomas Maderholz, der mit seiner Familie in der Samerstraße lebt. Allein in den vergangenen acht Wochen. Zuvor passierte es immer wieder in unregelmäßigen Abständen. Seit der Sohn sich allerdings ein Cabrio gekauft habe, passiere es täglich. Seine Nachbarn habe er darauf angesprochen, ob sie das gleiche Problem hätten. „Aber es passiert nur bei uns.“ Gerade am Cabrioverdeck lassen sich die Spuren der täglichen Spuckattacken nicht so leicht beseitigen.

Lange Zeit habe die Familie nicht gewusst, wer dafür verantwortlich ist. Bis er sich auf die Lauer gelegt hat. „Es ist ein Nachbar, der ein paar Häuser weiter wohnt und zu dem wir eigentlich keinen Kontakt haben“, erzählt Thomas Maderholz. Einen Streit zwischen den beiden habe es ebenfalls nicht gegeben. Die Polizei rät ihm in einem ersten Schritt dazu, Beweisfotos zu machen. Mit solchen ist er mittlerweile auch bei der Polizei gewesen und hat Anzeige gegen seinen Nachbarn erstellt.

Das Gespräch mit seinem Nachbarn hat er nicht gesucht. Davon habe man ihm zunächst bei der Polizei auch abgeraten. „Solche Gespräche könnten leicht in einem Streit enden“, sagt Maderholz. Deshalb hat er sich zurückgehalten.

Viel lässt sich allerdings nicht machen, denn die Spuckattacken fallen unter Beleidigungen. „Es entstehen dabei ja keine Schäden“, heißt es Anfrage der OVB-Heimatzeitungen bei der Polizei.

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