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Erneuerbare Energie auf dem Dorf

Ausbau erneuerbarer Energie in Rattenkirchen - Bürger können sich an Solarpark beteiligen

Zwischen Eitzing und Empling östlich der B12 soll die Fotovotaik-Freiflächenanlage entstehen: Der Clou: Sie wird als Bürgerkraftwerk gebaut. Klinger
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Zwischen Eitzing und Empling östlich der B12 soll die Fotovotaik-Freiflächenanlage entstehen: Der Clou: Sie wird als Bürgerkraftwerk gebaut.
  • Markus Honervogt
    VonMarkus Honervogt
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Der Gemeinderat Rattenkirchen hat jetzt eine Freiflächen-Photovoltaikanlage in der Nähe von Eitzing genehmigt. Voraussetzung für die Zustimmung war, dass sich Bürger an der Anlage beteiligen können.

Rattenkirchen – Viel wurde in Rattenkirchen in den letzten Monaten über den Bau von Freiflächen-Solaranlagen im Gemeindegebiet diskutiert. Der Gemeinderat beschloss schließlich, dass diese grundsätzlich genehmigungsfähig seien, sofern sie eine hundertprozentige Beteiligungsmöglichkeit für Rattenkirchner Bürger in Form einer Genossenschaft bieten. Das teilte Bürgermeister Rainer Greilmeier (CSU/FWG) jetzt mit.

Geeignete Fläche bei Eitzing gefunden

Im Ortsteil Eitzing gibt es nach seinen Angaben eine Erdstoffdeponie, die als Fläche für PV-Freiflächenanlagen in Frage komme. Das Gebiet habe eine Größe von etwa 4,9 Hektar und werde zur Zeit teils landwirtschaftlich genutzt, zum Teil sei die Fläche wegen der vorherigen Nutzung belastet.

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Dort soll der „Bürgersolarpark Eitzing“ entstehen. Greilmeier freute sich bei der Vorstellung der Pläne, dass mit diesem Projekt auf den Wunsch der Gemeinde nach Beteiligung der Bürger eingegangen werde: „Hier handelt es sich um unseren ersten Bürgersolarpark. Es wird sozusagen Pionierarbeit geleistet!“, sagte Greilmeier.

Lesen Sie auch: Niederbergkirchen zeigt es in der Praxis: Sonnenstrom als Energiequelle der Zukunft (Plus-Artikel OVB-Online)

Die Gemeinderäte stimmten dem Bauvorhaben einstimmig zu und beschlossen die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit Grünordnungsplan unter dem Namen „Bürgersolarpark Eitzing“. Die Gemeinde verfolge damit wichtige städtebauliche Ziele, wie Greilmeier betonte. So schaffe sie Baurecht zur Erzeugung elektrischer Energie und leiste damit einen Beitrag zur Umstellung von fossiler auf erneuerbare Energien und die Sicherung des Nachbarschutzes.

Zeitplan steht noch nicht fest

Parallel zum Bebauungsplan soll eine Änderung des Flächennutzungsplanes erfolgen. Eine genaue zeitliche Planung, aus der auch hervorgeht, ab wann und wie eine Beteiligung der Bürger an dem Solarpark möglich sein wird, liegt derzeit noch nicht vor.

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