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Am Dienstag soll Urteil um Messerstecherei in Mühldorf fallen

Messer Angriff Mühldorf Themenbild
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Im Prozess um einen tödlichen Messer-Angriff eines Mühldorfers auf seinen Nachbarn im November 2019 soll am 4. August das Urteil in Traunstein fallen.

Das Schwurgericht Traunstein verkündet vermutlich am Dienstag (4. August) das Urteil über die Bluttat in Mühlddorf vom 19. November 2019.

Traunstein/Mühldorf - Ein 47-jähriger Angeklagter aus Mühldorf muss sich seit Mitte Juli wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Der mehrfach vorbestrafte Hilfsarbeiter hatte seinem Nachbarn mit einem Klappmesser 38 Messerstiche in Kopf, Hals und Körper zugefügt. 

Die Tat ereignete sich im Haus des Nachbarn, in das der Täter an dem Abend durch die offene Haustür eingedrungen war. Das schwerst verletzte Opfer starb im Krankenhaus in Mühldorf. Vor Gericht hatte der Angeklagte ausgesagt, sich nicht mehr an die Tat zu erinnern.

War Eifersucht im Spiel?

Das Motiv war vermutlich Eifersucht, der Täter vermutete eine Beziehung zwischen seiner 36-jährigen Exfreundin und dem Opfer. Die Frau hatte sich unmittelbar vor der Tat von ihm getrennt.

Seit 22. Juli musste sich der Angeklagte in drei Prozesstagen vor Gericht verantworten. Er gab an, sich nicht an die Tat erinnern zu können. Rechtsmediziner hielten diesen Gedächtnisverlust allerdings für nicht sehr wahrscheinlich, die Alkoholisierung des Täters – er hatte zur Tatzeit 2,3 Promille – mindere die Einstufung seiner Schuldfähigkeit nicht. 

Psychologe sieht Wiederholungsgefahr

Ein Kriminalpsychologe schloss auch eine schwerwiegende psychiatrische Krankheit des Täters aus, die Wiederholungsgefahr sei allerdings hoch. Der geständige Angeklagte bedauerte seine Tat und versprach, seine Alkoholabhängigkeit überwinden zu wollen. Der letzte Prozesstag beginnt am heutigen Dienstag um 9 Uhr. Das Urteil soll nach den Plä doyers verkündet werden. sst

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