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Platzprobleme beim SV Aschau

Neuer Multifunktionsplatz in Aschau am Inn: Kunstrasen und Mountainbikestrecke für die Sportler

Die Fläche auf dem die neue Multifunktionsanlage entstehen soll. Im Hintergrund ist der alte Sportplatz zu sehen.
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Die freie Fläche auf dem die neue Multifunktionsanlage entstehen soll. Im Hintergrund ist der alte Sportplatz zu sehen.
  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Aschaus Sportler können sich freuen: Die Gemeinderäte segneten in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig den den 1,5 Hektar großen Multifunktionsplatz hinter dem bestehenden Sportplatz ab. Dort soll nun eine Sportanlage mit vielen Möglichkeiten entstehen.

Aschau am Inn– Hinter dem bestehenden Platz soll ein zweiter Fußballplatz mit Kunstrasen, Flutlicht und Ballfangnetzen entstehen. Der bietet besonders bei Regen eine Ausweichmöglichkeit, um den Rasen des Hauptplatzes zu schonen. Eine Mountainbikestrecke – ein sogenannter Pumptrack – sowie zwei Beachvolleyballplätze bieten weitere Möglichkeiten zum Sporteln. Parkplätze und ein Geräteschuppen mit einer maximalen Grundfläche von 70 Quadratmetern vervollständigen die Anlage.

Die Platzprobleme beim SV Aschau könnten sich bald lösen: Denn die Gemeinde Aschau steht hinter den Plänen für einen rund 1,5 Hektar großen Multifunktionsplatz im Anschluss an das Sportgelände. Hier sollen auch ein Pumptrack und Beachvolleyballplätze entstehen.

Im Osten wird ein Erdwall errichtet und mit heimischen Sträuchern oder Bäumen bepflanzt. Lukas Salzeder (AWG) schlug vor, Bäume zu wählen, damit Bälle leichter zurückgeholt werden können.

Verein braucht neuen Platz dringend

Für Johannes Volk, Vorsitzender des SV Aschau, sind das gute Nachrichten. „Wir sind sehr glücklich, dass die Gemeinde hinter uns steht und die Planungen weiter verfolgt.“ Der SV habe gerade bei Kindern einen regen Zulauf und arge Platzprobleme.

Das schalltechnische Gutachten des Sachverständigenbüros Hoock und Partner erwartet keine Überschreitungen der gesetzlichen Vorgaben durch die erweiterte Sportanlage – vorausgesetzt, die Ruhezeiten werden eingehalten. Das Gutachten ging dabei von vier Stunden Punktspiel mit 150 Zuschauern aus, plus vollem Betrieb auf den anderen Plätzen. Eine Situation, die in der Realität kaum vorkommen wird. Auch der Betrieb auf den Freisitzen der Sportabteilungen nach 22 Uhr, wenn die Sportlerinnen und Sportler noch gemütlich zusammensitzen, unterschreite die zulässigen Grenzen; genauso wie die Geräuschentwicklung bei der Abfahrt von Autos in den Nachtstunden. Nicht betrachtet wurden Feste. Dann gelten nämlich Ausnahmeregelungen.

Die Umweltprüfung zeigte, dass für den neuen Platz nur wenig Fläche versiegelt werde. Dennoch ist eine Ausgleichsfläche von 3100 Quadratmetern zu schaffen. Dazu greift die Gemeinde auf ihren Vorrat an Ausgleichsflächen im Forst bei Waldwinkel zurück.

Nach dem Beschluss der Gemeinderäte werden die Pläne öffentlich ausgelegt. Geschäftsstellenleiter Stefan Kirchbuchner sagte: „Wenn es keine Einwände gibt, haben wir in sechs Monaten Baurecht.“

Pläne werden nun öffentlich ausgelegt

Er wenn das Baurecht gegeben ist, kann die Gemeinde in die konkreten Planungen einsteigen, Angebote einholen und Förderungen beantragen. Erst dann lässt sich ein Zeit- und Kostenrahmen abschätzen. Bürgermeister Christian Weyrich (CSU): „Vorsichtige Schätzungen gehen ohne Grunderwerb von über einer Million Euro aus.“ Er hofft, die Bauleitplanung bis zum Ende dieses Jahres abzuschließen. Auch wenn der Sportverein den Platz schon jetzt gut gebrauchen könnte, übt sich der Vorsitzende Volk in Geduld: „Wir müssen realistisch sein und sind froh, dass es mit der Planung weitergeht.“

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