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Renommierter Design-Preis:

Der „Apple“ für den Betonbau kommt aus Aschau am Inn

Firmen-Chef Thomas Wintersteiger möchte mit seinen Produkten Handwerkern helfen.
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Firmen-Chef Thomas Wintersteiger möchte mit seinen Produkten Handwerkern helfen.
  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Die Primo GmbH aus Aschau am Inn vereint in ihren Produkten Innovation, Funktionalität, Qualität und Design. Dafür gab es jetzt eine ganz besondere Auszeichnung.

Aschau am Inn – Schmuck sieht es aus: das Einbaugehäuse der XL-Serie der Firma Primo GmbH aus Aschau am Inn. Der Korpus ist in einem zeitgemäßen Anthrazit gehalten, die Membranen und Kanten setzen mit Orange farbliche Akzente. Auch in der Hand liegt es ohne schneidende Kanten angenehm und fühlt sich gut an. Ein schmuckes Teil für den Betonbau, das jetzt sogar den renommierten Red-Dot-Design-Preis erhalten hat.

„Die Einbaugehäuse der XL-Serie zeigen ein gut durchdachtes Konzept, sowohl im Hinblick auf ihre Anwendung als auch auf ihr Erscheinungsbild“, lobte die 48-köpfige Jury.

„Das Auge kauft mit“

Ein Design-Preis für ein Teil, das einbetoniert wird, damit später Leuchten, Lautsprecher und mehr in Decken und Wänden montiert werden können? „Das Auge kauft mit. Das wird immer wichtiger“, betont Primo-Chef Thomas Wintersteiger. Gutes Design gehöre einfach zu einem guten Produkt. „Wir wollen nicht nur technisch, sondern auch optisch top und innovativ sein.“ Kurz: Der Handwerker soll damit nicht nur gut, sondern auch gerne arbeiten.

Ist Primo also der „Apple“ unter den Herstellern für Einbaudosen? Wintersteiger stutzt, lächelt und nickt dann. „Das kann man so sagen.“

Denn genau wie der Weltmarke aus Cupertino geht es Wintersteiger bei seinen Produkten um die Symbiose aus Innovation, Funktionalität, Qualität, Design und Anwenderfreundlichkeit. „Da legen wir großen Wert drauf. Wir wollen dem Handwerker auf der Baustelle das Leben erleichtern.“ „Unsere Kunden sollen mit unseren Produkten Zeit und Geld sparen“, so die Maxime von Wintersteiger.

Einbau bis zu 70 Prozent schneller

Das mit dem Red Dot Award ausgezeichnete Einbaugehäuse.

„Wir sparen mit dem neuen Einbaugehäuse bei der Montage bis zu 70 Prozent Zeit ein.“ Wo bisher umständlich gebohrt, gefräst und abgedichtet werden muss, reicht bei den Einbaugehäusen, die seit 2021 auf dem Markt sind, ein Cuttermesser: Schnitt in die Membrane, Kabel einführen. Das war es. Ein Stopper verhindert einen Überstand im Gehäuse, ein Fixierer hält das Kabel und sorgt für Zugentlastung und die Membrane für das selbständige Abdichten.

„Dieses System ist bis in jede Ecke durchdacht“, freut sich zum Beispiel Kunde Walter Kunz, Geschäftsführer der österreichischen iTeck Elektro GmbH. „Dadurch haben wir eine deutliche Zeitersparnis.“

Angesichts des Fachkräftemangels einer der wichtigsten Faktoren. Kunz: „Wenn ich keine Leute auf der Baustelle habe, sollte man sich wenigstens bei der Arbeit Zeit sparen.“

Von Praktikern für Praktiker

Diese Einstellung kommt nicht von ungefähr. Firmengründer Herbert Wintersteiger und sein Sohn Thomas kommen aus dem Elektrohandwerk, haben selber auf Baustellen gearbeitet und mit ihren Erfindungen eine eigene Firma aufgebaut, die jetzt vor den Toren von Aschau über 50 Mitarbeiter beschäftigt, jährlich über zehn Millionen Euro umsetzt und seit Jahren gesund wächst.

Die Produkte werden alle in Aschau entwickelt, von Partnern in Süddeutschland gefertigt und dann – derzeit noch – hauptsächlich europaweit verkauft.

Meilenstein für Wachstum

„Der Red Dot Award ist ein weiterer Meilenstein für unser Wachstum“, so Wintersteiger, der noch in einem weiteren Punkt mit Apple vergleichbar ist: „Wir sind ein absoluter Premium-Hersteller.“ Im Einkauf sind die Primo-Produkte teuerer als die Wettbewerber.

Dafür sind sie aber multifunktional und einfacher einzubauen. „Am Ende des Tages sind wir in der Montage definitiv der günstigste Anbieter“ so Wintersteiger.

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