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Wohnort und Lebensmittelpunkt bald außerhalb der Gemeinde

Nach 18 Monaten im Gemeinderat von Aschau am Inn: Thomas Duxner tritt überraschend zurück

Thomas Duxner
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Thomas Duxner
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Bei der Stichwahl voriges Jahr ist Thomas Duxner (Bündnis Aschau) nur knapp unterlegen, in der neuen Fraktion vom Bündnis Aschau hat er dann den Vorsitz übernommen. Jetzt hat er überraschend seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat verkündet.

Aschau am Inn – Mit dem „Bündnis Aschau“ hatte Thomas Duxner mit seinen Mitstreitern bei den Kommunalwahlen den etablierten Parteien in der Gemeinde Konkurrenz gemacht. Aus dem Stand schaffte es das Bündnis Aschau mit vier Sitzen in den Gemeinderat, bei der Bürgermeisterwahl unterlag Duxner in der Stichwahl knapp Christian Weyrich (CSU). Im Gremium übernahm er den Posten des Jugendreferenten, in dessen Funktion er einen Jugendrat in der Kommune initiiert hat. Jetzt kam in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ganz am Ende sein überraschender Rücktritt. Zuvor noch hatte Duxner noch von Anregungen aus dem Jugendrat gesprochen, für den er sich für die Zukunft eine „gute Begleitung und Weiterführung“ wünscht.

Bürgernahe Tätigkeit nicht mehr zu leisten

Doch private Gründen lassen es künftig nicht mehr zu, dass er im Aschauer Gremium weiterhin seinen Aufgaben nachkommt. „Aufgrund meiner privaten Situation werden sich künftig Wohnort und Lebensmittelpunkt außerhalb des Gemeindegebiets befinden“, erklärte er sich. Eine „verantwortungsvolle und bürgernahe Tätigkeit“ könne er nicht mehr leisten.

Nach knapp 18 Monaten in dieser „wichtigen Phase“ aus dem Gremium auszuscheiden und die Fraktion zu verlassen, fällt ihm nicht leicht. Zumal sich das Bündnis Aschau „intensiv der Arbeit“ für die Bürger widmet und seine „Ziele und Vorstellungen“ noch nicht aus den Augen verloren hat.

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In der Veränderung sieht Thomas Duxner aber auch Chancen und Potenzial, die das Bündnis Aschau weiter nutzen will. Eine Chance, die das Bündnis als neue politische Gruppierung von den Aschauer Wählern im vergangenen Jahr bekommen hat.

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Außerhalb seiner Fraktion wusste aus dem Gremium keiner etwas über den beabsichtigten Rücktritt. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagte Bürgermeister Christian Weyrich, der ihm für sein Engagement dankte. Nachrücker für Thomas Duxner ist Karl-Heinz Jekler. Sollte er die Wahl annehmen, wird er bereits in einer der nächsten Sitzungen als neues Gemeinderatsmitglied vereidigt.

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