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Jubilar

Architekt Josef Maier feiert 80. Geburtstag

Jubilar Josef Maier startete seine Karriere mit einer Maurerlehre.
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Jubilar Josef Maier startete seine Karriere mit einer Maurerlehre.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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Vom Kinheitstraum , Pilot zu werden, über eine Maurerlehre zum erfolgreichen Architekten - der „Maier Sepp“ ist noch immer in seinem Planungsbüro aktiv.

Polling – Er ist sozusagen ins Bauwesen hineingeboren und seit seiner Geburt als zweiter Sohn der Eheleute Johann und Maria Maier damit verbunden. Jetzt durfte Architekt Josef Maier aus Polling seinen 80. Geburtstag feiern – und ist immer noch aktiv in den täglichen Arbeitsablauf seines Planungsbüros in der Lohbergstraße eingebunden.

Der Maier Sepp, wie ihn alle nennen, wurde am 23. September 1942 geboren, ging in Polling zur Schule und hatte schon als Kind nur einen Berufswunsch: „Ich werde Pilot“. Ein Wunsch, dem seine Eltern, die schon damals ein Baugeschäft in Polling führten, zwar nicht entgegenstanden, aber dennoch die Vorgabe erteilten: „Erst lernst du was gscheids“, wie der Jubilar mit einem Schmunzeln erzählt. „Was gescheids“ war dann eine Maurerlehre, die er mit Erfolg absolvierte und mit der Meisterprüfung veredelte.

Er hatte Gefallen am Bauwesen gefunden, besuchte drei Semester die Staatsbauschule, arbeitete danach drei Jahre als angestellter Architekt. Anschließend machte er sich mit einem eigenen Büro selbständig. Viele Projekte in der Region tragen seine Handschrift, auf eines ist er besonders stolz – auf den Zielrichterturm der Mühldorfer Rennbahn. Was seinen Jugendtraum vom Fliegen betraf, verfolgte er diesen konsequent, wenn auch nicht beruflich.

Schon mit 14 Jahren hatte er seinen ersten Segelflug absolviert und mit 16 den Pilotenschein gemacht. Bis zu seinem 65. Lebensjahr lebte er sein Hobby aus. Ein weiteres Steckenpferd war und ist der Sport. Skifahren, Bergsteigen, Tennis, aber vor allem das Radfahren begeisterten ihn seit jeher. Letzteres bestimmt auch heute noch seine Aktivitäten. Gemeinsam mit Freunden geht es auf Auslandsreisen, beispielsweise nach Chile oder an die Elfenbeinküste.

Neben all seinen Aktivitäten fand er dennoch die Zeit, sich in der Gemeinschaft seines Heimatortes einzubringen. Zwölf Jahre gehörte er dem Gemeinderat an, über viele Jahre leitete er den Ortsverband der CSU Polling. Sein privates Glück fand er 1966 mit der Hochzeit mit Magda Schuster. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Robert und Sylvia hervor. Mit ihnen, seinen fünf Enkelkindern, zahlreichen Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern wurde der Jubeltag gemeinsam im Ampfinger Hof gefeiert, wo auch Bürgermeister Lorenz Kronberger die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte. (wag)

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