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Wie soll es in 20 Jahren aussehen?

Arbeitskreis soll Leitlinien für die Zukunft der Marktgemeinde Buchbach erarbeiten

Die Marktgemeinde Buchbach aus der Vogelperspektive: Der Arbeitskreis „Leitlinien“ soll aus der Taufe gehoben werden, um den weiteren Weg der Marktgemeinde in die richtige Richtung zu steuern.
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Die Marktgemeinde Buchbach aus der Vogelperspektive: Der Arbeitskreis „Leitlinien“ soll aus der Taufe gehoben werden, um den weiteren Weg der Marktgemeinde in die richtige Richtung zu steuern.
  • Harald Schwarz
    vonHarald Schwarz
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Wo will die Marktgemeinde in 20 Jahren stehen und wie kommt sie dahin? Mögliche Antworten auf diese Fragen soll ein Arbeitskreis „Leitlinien“ erarbeiten, dessen Gründung die Fraktionen Grüne/Unabhängige und „Umland Buchbach“ beantragt hatten. Trotz Bedenken gab der Marktgemeinderat grünes Licht.

Buchbach – Die Marktgemeinde steht in mehrfacher Hinsicht vor großen Herausforderungen. Die Antragsteller nennen unter anderem das bauliche Geschehen, neue Umwelterfordernisse aber auch den Zusammenhalt und das Miteinander am Ort. „Damit unsere Gemeinde nicht Gefahr läuft, Identität und Lebensqualität zu verlieren, wollen wir mit dem Arbeitskreis Leitlinien rechtzeitig Potenziale und Maßnahmen für ein lesenswertes Buchbach identifizieren, um daraus ein sozial- und umweltverträgliches Zukunftskonzept für unsere Gemeinde zu entwickeln“, heißt es da unter anderem.

Wie immer steckt der Teufel im Detail

Eine Aussage, die jeder Marktgemeinderat so unterschreiben könnte. Wie so oft steckt der Teufel im Detail. So meinte Franz Bauer, dass dies ein begrüßenswert Ansatz sei, aber eben auch eine langwierige und intensive Aufgabe, die nicht in einem Jahr erledigt sein wird. Genau wie Karl-Heinz Kämmerer erinnert er daran, dass es bereits diverse Ansätze in der Vergangenheit gegeben habe. „Ein Arbeitskreis muss aber auch Ergebnisse liefern und darf nicht nur reden. Sonst besteht die Gefahr, dass er sehr schnell auseinanderfällt“.

Arbeitskreis liefert Grundlagen

Sonja Thalmeier (Grüne/Unabhängige) sah hingegen in den Anregungen aus einem Arbeitskreis „eine Argumentationsgrundlage, um etwas entscheiden zu können“. Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg) ergänzte, dass der Arbeitskreis auf alle Fälle selbstverwaltet arbeiten müsse, denn „die Verwaltung kann die Steuerung und Leitung nicht leisten“.

Franz Bauer regte an, dass sich die Fraktionssprecher des Marktgemeinderates zusammensetzen und die grobe Linie festlegen sollten. Hier widersprach allerdings Joachim Schöngut (Grüne/Unabhängige): Wir wollen den Arbeitskreis mehr nach außen tragen und so interessierte Bürger mit ins Boot holen“, machte er klar. Man setze auf die Expertise und Initiative der Bürger. Mit deren aktiver Mitarbeit sehen die Antragsteller einen Weg, dass Demokratie lebendig bleibt und Beschlüsse für die Entwicklung der Gemeinde so von möglichst vielen mitgetragen wird.

Der Weg zu den Leitlinien ist unklar

Dritte Bürgermeisterin Maria Vitzthum (CSU/FWB) erachtet ein anderes Vorgehen als sinnvoller: Sie würde „erst schauen, wer denn überhaupt bereit ist, mitzuarbeiten“ und dann einen Arbeitskreis gründen. Zudem regte sie an, gute Berater mit ins Boot zu holen. Dabei konnte sich Bürgermeister Einwang den Hinweis nicht verkneifen, dass der Marktgemeinderat diesen Arbeitskreis nicht gründen wird, sondern höchstens die Gründung ermöglichen soll.

Am Ende stimmten alle Marktgemeinderäte für die Bildung des Arbeitskreises Leitlinien. Wie es jetzt weitergeht, ist noch offen. Das soll eine Startergruppe ausarbeiten, meinen die Grünen/Unabhängigen. Zudem müsste sich jemand aus der Bevölkerung finden, der die Organisation des Arbeitskreises übernimmt. Der Termin des ersten Treffens des Arbeitskreises „Leitlinien“ ist am Donnerstag, 17. Juni, um 19.30 Uhr im Kulturhaus.

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