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Einsatz für Tempolimit

Anton Hofreiter zu Besuch in der Region Mühldorf

Den Bahnübergang Allersheim in Schwindegg besuchten (von links) Kreisrätin Judith Bogner (Grüne), Bundestagskandidat Christoph Arz (Grüne), Bundestagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher im Bund Anton Hofreiter (Grüne), Rudolf Schmidhuber vom Vorsitz des Kreisverbandes (Grüne) sowie Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU).
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Den Bahnübergang Allersheim in Schwindegg besuchten (von links) Kreisrätin Judith Bogner (Grüne), Bundestagskandidat Christoph Arz (Grüne), Bundestagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher im Bund Anton Hofreiter (Grüne), Rudolf Schmidhuber vom Vorsitz des Kreisverbandes (Grüne) sowie Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU).
  • Nicole Sutherland
    VonNicole Sutherland
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Bei seinem Besuch im Landkreis besichtigte der Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter (Grünen) das Projekt MüMo (Mühldorf Mobil) in Ampfing, den Bahnübergang Allersheim in Schwindegg und die A94 wegen des Lärmpegels in Obertaufkirchen.

Ampfing/ Schwindegg/ Obertaufkirchen – Projektleiterin Melanie Buchner stellte das MüMo-Projekt vor, bei dem sieben Gemeinden im Landkreis mitmachen und Elektromobilität in Form von Elektroauto, -moped, -lastenfahrrad und E-Bike zur Verfügung stellen. Insgesamt nahm er das Projekt sehr positiv auf. „Denkt‘s daran, bevor ihr euch ein Auto kauft’s“, war sein Tipp.

Bahnübergang wird geschlossen

In Schwindegg erläuterte Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) die Thematik des Bahnübergangs Allersheim, der im Zuge des zweigleisigen Bahnausbaus geschlossen werden soll. Mit der Schließung falle ein Hauptzugang zum Ort weg und obwohl die Gemeinde Schwindegg den Bahnausbau befürworte, bräuchte es eine Lösung, um auf kurzem Weg aus dem Ort zu kommen. Das Planfeststellungsverfahren beginne im Herbst, man suche eine politische Lösung, äußerte Kamhuber.

Auf dem Hof der Familie Wild in Frauenornau ergab sich die Gelegenheit zum Bürgerdialog mit (von links) Bundestagskandidat Christoph Arz (Grüne), Mariberthe Hoffmann-Falk aus dem Publikum sowie Anton Hofreiter (Grüne).

Hofreiter befürwortete den Bahnausbau, war aber der Meinung, das Straßenbauamt müsse zugeben, im Planfeststellungsverfahren einen Fehler gemacht zu haben. Hier werde eine Brücke gebraucht. Man könne anbieten, an der Sanierung einer Durchfahrt an einer anderen Stelle zu sparen, ähnlich wie in Weidenbach, und dafür hier eine Lösung zu finden. Die Frage der Finanzierung beantwortete er mit einer Aufteilung zwischen Bund, Land und Gemeinde. Die Zuständigkeit läge bei Ministerin Kerstin Schreyer (CSU) vom staatlichen Bauamt.

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Auf dem Hof der Familie Wild in Frauenornau machte Hofreiter sich ein Bild zum Thema Lärmbelästigung A94. Viele waren gekommen, um die Möglichkeit zum Bürgergespräch zu nutzen. In der Nähe des denkmalgeschützten Hofes führt die A94 vorbei. Kerstin Daser, Kreisverbandsvorsitzende der Grünen wies auf die ungenügenden Plexiglaslärmschutzwände hin und auf das Verfüllen der Hohlräume in den Brücken, das die Ornautalbrücke nicht beträfe. Sie sprach von der Forderung nach Flüsterasphalt und Tempolimit. Hofreiter bekräftigte die Forderung nach einem Tempolimit.

Anton Brenninger aus Schwindkirchen war der Ansicht, sein Ort habe dadurch Schaden davongetragen. Die Brücken seien höher gebaut worden, der Lärm ginge durch das Goldachtal. Ein neuer Fahrbahnbelag sei gleich nötig. Wolfgang Gruber forderte ein Überholverbot für LKWs. Hofreiter entwickelte einen Maßnahmenkatalog. Es brauche mehr Lärmschutz mit Maßnahmen baulicher Natur und eine gesetzliche Regelung, außerdem ein Tempolimit mit einer Abschnittskontrolle, die nicht punktuell die Geschwindigkeit misst, sondern über einen gefahrenen Abschnitt zur Überwachung.

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