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Anna und Anton Linner feiern 60 Jahre Ehe

Auch nach sechs Jahrzehnten sind sie immer noch froh, dass sie sich haben: Anna und Anton Linner mit Bürgermeisterin Anna Meier.
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Auch nach sechs Jahrzehnten sind sie immer noch froh, dass sie sich haben: Anna und Anton Linner mit Bürgermeisterin Anna Meier.

„Mia san hoit doch noch zu zwoat“, meint Anna Linner anlässlich der diamantenen Hochzeit dankbar.

Sie und ihr Ehemann Anton leben mit der Familie von Sohn Anton auf dem Garrerhof. Glücklich für die lange Zeit der Zweisamkeit feierten sie mit der Familie das seltene Ehejubiläum. Ein Glückstag war für die beiden eine Hochzeit in Mauerberg, dort haben sie sich kennengelernt und Anna Hölzl aus Storfling bei Mauerberg zog zu ihrer großen Liebe, dem „Gurrer Toni“, auf dessen Hof.

Anton Linner kam am 19. September 1924 zur Welt und wuchs mit sechs Geschwistern auf. Nach der Schulzeit in Oberneukirchen war er eine große Stütze in der elterlichen Landwirtschaft, bis er 1942 an die Front gerufen wurde. „Bis zu meiner Entlassung nach Kriegsende hob i koan Heimaturlaub kriagt“ erinnert er sich nachdenklich. Anna Linner erblickte am 17. April 1933 in Storfling das Licht der Welt und wurde nach der Schule zu Hause in der Landwirtschaft gebraucht. Zudem war sie immer gerne bereit in anderen Familien auszuhelfen, wenn eine Arbeitskraft gebraucht wurde. Oberneukirchen wurde ihre zweite Heimat und das Ehepaar bewirtschaftete den Hof bis zur Übergabe an Sohn Anton 1989. Die vier gemeinsamen Kinder wuchsen in einer fürsorglichen Familie auf. Mit den Jahren vergrößerten acht Enkel und zwei Urenkel die Familie, sie alle sind stolz auf ihre Großeltern.

Neben der vielen Arbeit zu Hause war Anton Linner aber immer bereit, sich für die Gemeinde einzusetzen. So war er viele Jahre Mitglied im Gemeinderat, im Pfarrgemeinderat und im Vorstand der Raiffeisenbank, einige Jahre davon als Vorsitzender. Aber auch die KSK dankt dem Jubilar für die Arbeit im Vorstand und der Trachtenverein Almrö serl hat den Toni als Gründungsmitglied im Archiv stehen. Auch die Feuerwehr weiß ihn als Mitglied zu schätzen und als Mitglieder beim Seniorenclub sind beide schon viele Jahre eingetragen.

Gemeinsam genießen sie den Ruhestand, wenn auch gesundheitlich etwas eingeschränkt. Toni bedauert es sehr, dass er seiner großen Leidenschaft, dem Lesen, seit einem Augeninfarkt nicht mehr nachgehen kann und er jetzt im hohen Alter auf den Rollstuhl angewiesen ist. Wohlumsorgt von seiner Ehefrau und den Kindern ist er zufrieden mit dem Leben.

Seine Frau Anna kümmert sich trotz Rollator noch um den Haushalt. „So guat wias hoit geht“, meint sie bescheiden.

Dem Ehepaar überbrachten unter anderem Bürgermeisterin Anna Meier und Pfarrer Armin Thaller Glückwünsche und freuten sich mit den „Gurrerleuten“ über 60 Jahre Ehestand. fim

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