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Anerkennung für den "Baumeister der Moderne"

Nur selten im Hintergrund: Ehrenbürger Knoblauch applaudiert, als Bürgermeisterin Zollner (links) Karin Knoblauch-Martini dankt. Foto  hon
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Nur selten im Hintergrund: Ehrenbürger Knoblauch applaudiert, als Bürgermeisterin Zollner (links) Karin Knoblauch-Martini dankt. Foto hon

Günther Knoblauch ist Ehrenbürger Mühldorfs. Bei einer Feierstunde im Wintergarten überreichte ihm Bürgermeisterin Marianne Zollner die Ernennungsurkunde.

Mühldorf - Als "Baumeister der Moderne" würdigte Zollner ihren Vorgänger im Bürgermeisteramt: "Du hast Dich durch hervorragenden Einsatz um die Stadt verdient gemacht." Mehr als 23 Jahre war Knoblauch im Amt, in dieser Zeit sei aus einem beschaulichen Schul- und Verwaltungsort eine pulsierende Stadt geworden.

Zollner sprach von Meilensteinen, die Knoblauch gesetzt und auf denen er das heutige Mühldorf erbaut habe. Fast zwangsläufig nannte sie den Ausbau von Industrie- und Gewerbegebieten als ersten Meilenstein. 2000 Arbeitsplätze gebe es heute mehr in der Stadt als 1990, die Gewerbesteuer sei von vier auf zwölf Millionen Euro gestiegen. Die von Knoblauch geförderte hohe Lebensqualität, die Bedeutung Mühldorfs als Einkaufsstadt, das Kulturangebot und die Kinder- und Seniorenfreundlichkeit seien vor allem auf sein Engagement gebaut. Zollner erwähnte auch Knoblauchs Engagement für die Autobahn und nannte ihn "den wichtigsten Meilenstein für die A94". Sie freute sich, dass Knoblauch auch nach seinem Ausscheiden weiter zum Wohle Mühldorfs arbeiten könne: "Im Landtag bist Du genau an der richtigen Stelle, um die Stadt weiter zu unterstützen."

Seit Montagabend ist Knoblauch nicht nur Ehrenbürger, der Stadtrat verlieh im auch den Titel des Altbürgermeisters. Der scheint, so Zollner, nicht so recht auf den seit gestern 66-Jährigen zu passen. "Dein Spiel hatte stets eine große Dynamik", sagte sie mit Blick auf Knoblauchs Vergangenheit als Stürmer beim SV Altmühldorf. "Manchmal hättest du ein wenig bremsen müssen, etwas Geduld haben, damit die anderen Mitkommen."

Diese leise Mahnung, die der Geehrte aber vermutlich als Lob für sein großes Engagement verstanden haben dürfte, blieb denn auch die einzige. So durfte sich Knoblauch freuen: "Es tut auch mal ganz gut, wenn so etwas aufgezählt wird." Er berichtete davon, dass er Mitglied einer Enquete-Kommission des Landtags sei, die für gleiche Lebensbedingungen in ganz Bayern als auch auf dem Land sorgen solle. "Wir haben in Mühldorf viele gute Beispiele, wie es gehen könnte."

Dass Knoblauchs Horizont nie an der Stadtgrenze endete, bestätigte auch stellvertretender Landrat Alfred Lantenhammer. "Du hattest eine große Bedeutung für den Landkreis als Bürgermeister einer Stadt, die immer da war für das Umland."

Mitglieder des Stadtrats, Weggefährten aus der Verwaltung und vor allem seine Familie feierten die Ernennung zum Altbürgermeister und Ehrenbürger zusammen mit Knoblauch. Ihnen dankte er in besonderer Weise und rechtfertigte gleichzeitig, seinen Weg in den Landtag. Nach der Nominierung zum Landtagskandidaten hätte seine Frau Tochter Christine gefragt, ob sie jetzt klatschen solle oder nicht. "Klar musst Du klatschen", soll Tochter Christine geantwortet haben: "Es geht schließlich um Deine Freiheit. hon

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