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An Schulen keine Kinderkurzbetreuung

Mühldorf. – Die CSU hat ihren Antrag zurückgezogen, in den städtischen Grundschulen ein neues Betreuungsangebot zu machen.

Der Partei ging es darum, zusätzlich zur „Kooperativen Ganztagesbetreuung“ eine kürzere und einfachere Mittagsbetreuung ohne pädagogisches Fachpersonal anzubieten.

Hauptamtsleiter Walter Springer wies während der jüngsten Stadtratssitzung darauf hin, dass diese Art der Betreuung nicht förderfähig sei. Er betonte, dass die Kooperative Ganztagesbetreuung ein Modellprojekt sei, an dem die Mühldorfer Grundschulen teilnähmen und das derzeit unter den Einschränkungen der Corona-Bedingungen laufe. „Wir lernen aber ständig dazu und passen das Angebot an“, sagte er. Bürgermeister Michael Hetzl (UM) betonte, dass die Stadt alle Förderung dafür verliere, wenn sie eine solche Änderung beschließe.

Das Modellprojekt sieht die Einführung einer Ganztagesschule vor, die neben einem Mittagessen eine pädagogische Betreuung umfasst. Diese werde nach Angaben Springers von Fachkräften durchgeführt.

Die CSU wollte zusätzlich ein niederschwelligeres, kürzeres und preiswertes Angebot für Kinder, deren Eltern zwar ein Mittagessen wünschten, ihre Kinder danach aber selbst betreuen wollten. Die CSU gehe laut Lasner davon aus, dass es eine entsprechende Nachfrage gibt.

Nach Angaben Hetzls gebe es bei der Stadt lediglich eine Anfrage zu kürzerer Betreuung. Sollte eine solche eingeführt werden, müssten die Kinder wegen der geringen Nachfrage durch die Stadt gefahren und an einem Ort zusammengeführt werden. Dr. Reinhard Wanka (UM) sprach sich gegen eine He rabsetzung der Qualität der Betreuung nach dem Unterricht aus.

CSU-Fraktionssprecher Stefan Lasner zog den Antrag daraufhin zurück.hon

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