Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


An der Lüftung wird nicht gespart

Schwindegg – In der jüngsten Gemeinderatssitzung konnte ein weiterer Planungsschritt auf dem Weg zum neuen Feuerwehrhaus in Walkersaich realisiert werden.

Der Gemeinderat hatte über die Planung für Heizung, Lüftung und Sanitär zu entscheiden. Konrad Brand vom Ingenieurbüro Brand und Kallenbach aus Waldkraiburg stellte mehrere mögliche Lösungen vor. Aus dem Wirtschaftlichkeitsvergleich für die Heizung des Gebäudes ging eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe für 28 600 Euro als beste Lösung hervor.

Für die Warmwasserversorgung wurden dezentrale, elektrisch betriebene Durchlauferhitzer vorgeschlagen. Eine konkrete Summe hierfür wurde noch nicht genannt.

Anlass zur Diskussion gab die Lüftungsanlage für insgesamt 14 300 Euro. Weil eine zentrale Lüftungsanlage kostenintensiv ist, wurden die dezentralen Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung für Büro, Umkleiden und Aufenthaltsräume vorgeschlagen sowie weitere Abluftgeräte für WC-Räume und ein zentrales Gerät nur für den Schulungsraum.

Die für den Schulungsraum veranschlagten 6000 Euro befand Tobias Empl (FWG/UWG) als zu teuer. Man könne ebenso die Fenster öffnen und lüften. Corona würde nicht für immer bleiben. Vielleicht täte es auch ein kleineres Gerät, um Gebäudeschäden wie Schimmel vorzubeugen. Bürgermeister Roland Kamhuber (CSU) warf ein, man wolle sich hinterher nicht ärgern, es nicht gleich richtig gemacht zu haben. Es wurde bereits überlegt und auf die Kosten geschaut. Man habe die vernünftigste und ausgewogenste Lösung gefunden.

Hermann Folger (FWG/UWG) war der Meinung, man müsse in die Zukunft schauen und dürfe wegen 6000 Euro nicht zögern. Auch Judith Bogner (Grüne) sprach sich für diese Ausgabe aus. Man könne den Schulungsraum ebenso für andere Veranstaltungen nutzen und solle lieber Nägel mit Köpfen machen. Dr. Karl Dürner (BLS) ist überzeugt, es werde für die Gesundheit in der Zukunft mehr restriktive Vorschriften geben, dort wo Menschen zusammenkommen. Wenn hier gespart würde, könne man als Nächstes nachrüsten wegen 6000 Euro, die man jetzt sparen wolle.

Schließlich kam der Gemeinderat überein, sich den Vorschlägen des Ingenieurbüros Brand und Kallenbach anzuschließen. Der Beschluss war einstimmig.sn

Kommentare