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BEITRAG ZUM REGIONALEN KLIMASCHUTZ

An A94 und Bahntrasse wird ein Korridor für Fotovoltaik-Anlagen in Rattenkirchen festgelegt

In der Gebietskulisse sind mögliche Standorte für Fotovoltaik-Freiflächenanlagen gelb markiert. Rot sind die Schutzbereiche um Wohnhäuser, die nicht bebaut werden dürfen. Nicht auf der Grafik sind die Bereiche an der Bahntrasse, die ebenfalls für Fotovoltaik-Anlagen in Frage kommen und eine Fläche nahe Eitzing. Gemeidne Rattenkirchen/Klinger
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In der Gebietskulisse sind mögliche Standorte für Fotovoltaik-Freiflächenanlagen gelb markiert. Rot sind die Schutzbereiche um Wohnhäuser, die nicht bebaut werden dürfen. Nicht auf der Grafik sind die Bereiche an der Bahntrasse, die ebenfalls für Fotovoltaik-Anlagen in Frage kommen und eine Fläche nahe Eitzing. Gemeidne Rattenkirchen/Klinger
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Nach intensiven Diskussionen und einem Ortstermin hat sich der Gemeinderat auf den Korridor festgelegt, wo er Freiflächen-Fotovoltaikanlagen zulassen will. Baurecht knüpft die Gemeinde an eine wesentliche Bedingung.

Rattenkirchen – Die Verwaltung hatte einen Plan für die in Frage kommenden Flächen erstellt. Im Wesentlichen wurden Gebietskulissen entlang der Autobahn und an der Bahntrasse vorgeschlagen, in beide Richtungen ein 200 Meter breiter Korridor, von dem schützenswerte Biotope ausgenommen sind. Dazu kommen Flächen bei Waldberg und bei Eitzing. Wohngebäude und Gewässer wurden mit einem großzügigen Schutzstreifen bedacht. Mindestens 100 Meter Abstand sind gesetzlich vorgegeben.

Beitrag zur Eigenversorgung mit Energie

Einstimmig hat der Gemeinderat die vorgeschlagenen Korridore befürwortet. Bürgermeister Rainer Greilmeier wertet diesen Beschluss als wesentlichen Schritt zum regionalen Klimaschutz.

„Für die Gemeinde ist es wichtig, die regionale Wirtschaft zu stärken und die Flächen gegebenenfalls ökologisch aufzuwerten“, so der Bürgermeister.

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Die Gemeinde leiste damit auch einen großen Beitrag zur Eigenversorgung mit Energie.

Korridor umfasst gut 100 Hektar Fläche

Mit der Festlegung des Korridors, der gut 100 Hektar umfasst, verknüpft die Gemeinde eine Bedingung: Baurecht wird nur für solche Anlagen geschaffen, die zu hundert Prozent genossenschaftlich betrieben werden und damit für eine Beteiligung der Rattenkirchner Bürger offenstehen. Das sei Voraussetzung für eine Akzeptanz in der Bürgerschaft.

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