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Investition in Präsenzunterricht

Ampfings Schulen erhalten erst Luftreiniger und dann feste Lüftungsanlagen

Sowohl für die Grund- als auch für die Mittelschule Ampfing werden übergangsweise mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft. Feste Lüftungsanlagen sollen in einem zweiten Schritt kommen.
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Sowohl für die Grund- als auch für die Mittelschule Ampfing werden übergangsweise mobile Luftreinigungsgeräte angeschafft. Feste Lüftungsanlagen sollen in einem zweiten Schritt kommen.
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Gemeinderat und Schulverbandsversammlung haben sich in einem ersten Schritt für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für Grund- und Mittelschule ausgesprochen. 36 Geräte mit einer Investitionssumme von rund 128.000 Euro sollen angeschafft werden. Danach werden auch feste Lüftungsanlagen eingebaut.

Ampfing – Der Gemeinderat und die Schulverbandsversammlung haben sich für die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für die Grund- und Mittelschule ausgesprochen. 36 Geräte mit einer Investitionssumme von rund 128.000 Euro sollen angeschafft werden.

Durch die am Mittwoch, 14. Juli, neu aufgelegte „Richtlinie zur Förderung von Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen“, hat die Diskussion über die Anschaffung und den Nutzen von Luftreinigungsgeräten neue Fahrt aufgenommen.

Förderprogramme von Bund und Freistaat

Der Freistaat Bayern fördert die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten für Klassen- und Fachräume mit 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal aber 1750 Euro. Gleichzeitig wurde auf Bundesebene ein Förderprogramm für fest verbaute Lüftungsanlagen aufgelegt, das eine Fördersumme von 80 Prozent für Klassen- und Fachräume vorsieht.

Diese Förderkonstellation stellt jetzt die Kommune vor eine kniffelige Situation: Natürlich stellt der Einbau von festverbauten Lüftungsanlagen die bessere Variante dar, allerdings sind diese Lösungen mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden und lassen sich nicht vor Beginn des neuen Schuljahres umsetzen.

Kommunen werden zum Handeln gezwungen

„Natürlich werden durch das Förderprogramm die Kommunen zum Handeln gezwungen und werden dann vor Ort in der Kritik stehen, wenn fehlende Ausstattung möglicherweise zu Wechselunterricht oder gar Schulschließungen führt“, so Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Josef Grundner.

Welche Auswirkungen und Folgen der Einbau einer Lüftung oder der Betrieb von Luftreinigungsgeräten für den Präsenz- oder Wechselunterricht an den Schulen haben werden, ist vonseiten der bayerischen Staatsregierung noch immer nicht klar und detailliert kommuniziert worden.

Präsenzunterricht muss gesichert sein

Im Rathaus wird die Gefahr gesehen, dass bei der Nichtanschaffung von Luftreinigern der Unterricht im Herbst möglicherweise nicht mehr in Präsenzform abgehalten werden darf. Dieses Szenario muss unbedingt vermieden werden. Das heißt, die Zeit drängt. Daher wurde in beiden Gremien beschlossen, in einem ersten Schritt zunächst mobile Luftreinigungsgeräte anzuschaffen und im zweiten Schritt mit einem Planungsbüro den Einbau einer zentralen oder auch dezentralen festen Lüftungsanlage zu planen und umzusetzen. Für beide Projekte sollen die höchstmöglichen Förderquoten erzielt werden.

Für die Grundschule ergeben sich Investitionskosten in Höhe von rund 57 000 Euro und für die Mittelschule in Höhe von 71 .100 Euro. Für beide Projekte ist mit einer Förderung von je 50 Prozent zu rechnen.

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