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IM TRAININGSLAGER FÜR DEN SOMMER

Ochse „Ignaz“ wird in Ampfing zum Schlittenpferd

Ochse Ignaz zieht stolz seinen Schlitten. Steffi Zirnbauer darf fahren, Maxi Leipfinger führt das brave Tier.
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Ochse Ignaz zieht stolz seinen Schlitten. Steffi Zirnbauer darf fahren, Maxi Leipfinger führt das brave Tier. Stettner
  • Rita Stettner
    vonRita Stettner
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Wer sagt, das Schlitten immer von einem Pferd gezogen werden müssen? Dass dem nicht so ist, ist in diesem Winter in Stefanskirchen zu sehen, wenn Maxi Leipfinger mit seinem Ochsen „Ignaz“ unterwegs ist.

Stefanskirchen – „Eigentlich“, so erzählt Maxi Leipfinger, „war geplant, dass wir mit Ignaz nur Spazieren gehen. Das machen wir regelmäßig, damit er in Übung bleibt.“

Rennerfahrenes Tier soll in Übung bleiben

Der siebenjährige Ignaz, der 1150 Kilogramm auf die Waage bringt, ist nämlich rennerfahren. 2019 war er im „Trainingslager“, um beim großen Ochsenrennen der Eicher Raubtiere starten zu können.

Die Sommerbeschäftigung von Ignaz: Mehrfach hat er schon an Ochsenrennen teilgenommen, mit Reiterin Steffi Zirnbauer und Besitzer Maxi Leipfinger an der Leine.

Tapfer hat er sich dabei geschlagen und – mit Steffi Zirnbauer als Reiterin – einen der vorderen Plätze belegt. Seitdem steht das Spazierengehen jede Woche auf seinem Bewegungsprogramm.

Uralten Holzschlitten reaktiviert

Und weil in diesem Winter ab und zu Schnee liegt, ist sein Besitzer spontan auf die Idee gekommen, den Ignaz vor den über 80 Jahre alten Holzschlitten zu spannen. Dieser wurde früher im Winter auf dem Hof für Holzarbeiten, für Transporte, zum Mistfahren oder sonstige Arbeiten genutzt.

Einspannen, das ist kein Problem für Maxi Leipfinger, der Bauer ist da schon ein alter Hase. Er war einer der Trainer, die die Ochsen auf das Rennen vorbereiteten, als der Verein „Eicher Raubtiere“ zum Ochsenfest nach Salmanskirchen einlud.

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Natürlich musste da nach dem Einspannen alles bestens sitzen, damit die Vierbeiner, Pflug und Co, ziehen konnten. „Am Anfang war ich schon etwas nervös“, erzählt der Stefanskirchner. „Ich wusste nicht, ob es funktioniert, und wie er auf das Geschirr reagiert. Schließlich war der Ochse bis dahin nur das Halfter gewohnt, um sich beim Rennen festhalten zu können.

Vielleicht auch einmal mit Skiern

Der Vorbesitzer habe ihm erzählt, dass Ignaz schon mal eingespannt war. Und so gab es auch bei Maxi Leipfingers erstem Mal keine Probleme. Es hat gleich funktioniert. Er ist sich sicher, dass dem Ignaz die Schlittenpartie bestens gefällt. Denn jedes Mal, wenn der Schlitten angespannt ist, dann sei der Ochse gleich mit noch mehr Elan unterwegs.

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So weit es das Wetter erlaubt, wollen Maxi Leipfinger und Steffi Zirnbauer, die auf dem Schlitten sitzen darf, mit ihrem Prachtochsen unterwegs sein. Denn auch ihnen macht es großen Spaß zu sehen, mit welcher Freude er dabei ist. Und vielleicht probieren sie es auch mal mit Skiern hintendran.

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