Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nachruf

Maximilian Balhuber

Ampfing –. Nach langer schwerer Krankheit verstarb Maximilian Balhuber aus Ampfing.

Er wurde am 21. Februar 1932 als jüngstes Kind der Eheleute Theresa und Sebastian Balhuber im damaligen Moier-Haus in Ampfing geboren. Mit seinen fünf Geschwistern verbrachte er eine arme, aber glückliche Kindheit. Nach dem Besuch der Volksschule begann er 1948 eine Schusterlehre bei der Firma Ertl in Mühldorf, die er mit erfolgreicher Gesellenprüfung abschloss. Da in den darauffolgenden Jahren der Beruf des Schusters immer mehr an Bedeutung verlor, ging er zu einer Hoch- und Tiefbaufirma nach München.

Ein schwerer, dort erlittener Betriebsunfall fesselte ihn für ein Jahr ans Krankenbett. Mitte der 50er-Jahre machte er eine Umschulung zum Orthopädiemechaniker bei der Firma Wöllzenmüller, die er ebenfalls erfolgreich abschloss. Damals arbeitete er auch einige Jahre im Unfallkrankenhaus in Murnau, wovon er immer voller Begeisterung erzählte.

1960 übernahm er das Häuschen seiner Eltern und heiratete seine Liese. 1961 kam Tochter Lieselotte auf die Welt. Um näher bei seiner Familie und den alten Eltern sein zu können, wechselte er erneut die Arbeitsstelle. Seine große Leidenschaft war das Filmen. Wenn er mit seiner Filmkamera in Ampfing und Um-gebung unterwegs war, war er glücklich und zufrieden.

1988 kam Enkel Thomas zur Welt. Im Jahre 2008 ereilte Maximilian Balhuber ein schwerer Schicksalsschlag. Er erlitt einen Schlaganfall, von dem er sich nie mehr richtig erholte. Da er rund um die Uhr auf Pflege angewiesen war, verbrachte er die letzten vier Jahre seines Lebens im Pflegeheim Maria Schnee, wo er liebevoll gepflegt einschlafen konnte. Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise nahm nur die Familie im Am pfinger Friedhof Abschied. stn

Kommentare